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Reise

Deutschland feiert sein Bier

In vielen deutschen Städten wird am Mittwoch der Tag des Deutschen Bieres begangen. Mit Veranstaltungen erinnern die Bierbrauer an die älteste Lebensmittelverordnung der Welt, das Deutsche Reinheitsgebot von 1516.

Am 23. April 1516 erließ der bayerische Herzog Wilhelm IV. das Reinheitsgebot für deutsches Bier. Danach darf das Getränk nur Wasser, Hopfen und Gerste beinhalten. Die Hefe wurde damals noch nicht erwähnt, sie wurde erst später entdeckt und hinzugefügt.

Noch heute gilt das Reinheitsgebot und wird seit 20 Jahren mit dem Tag des Deutschen Bieres gewürdigt. Im bayerischen Bamberg etwa - der Stadt mit der größten Brauereidichte weltweit - laden die ortsansässigen Brauereien auf dem zentralen Maxplatz zur Bierprobe ein: 50 verschiedene Sorten stehen zur Auswahl, vom Pils über das Rauchbier bis zum Weißbier. Das erklärt vielleicht auch Bambergs hohen Pro-Kopf Verbrauch an Bier. Ein Einwohner trinkt im Jahr durchschnittlich 280 Liter. Der bundesweite Vergleichswert liegt bei 106,6 Liter.

Einige mittelständische Brauereien in Süddeutschland brauen seit 2003 zum Tag des Deutschen Bieres limitierte Spezialbiere. 120 Tage darf es reifen, bis es ab August unter dem Namen des jeweiligen Jahrgangs im Handel erhältlich ist.