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Auszeichnungen

Deutscher Zukunftspreis: Wer macht das Rennen?

Die Nominierten für den Deutschen Zukunftspreis 2017 stehen fest. Diesmal stehen ein Roboter, eine Hightech-Hand und ein ganz neuer Einblick in unseren Körper im Fokus. Wir sagen: Das wird ein knappes Rennen.

Deutscher Zukunftspreis 2017 (picture-alliance/Deutscher Zukunftspreis/A. Pudenz)

Diese Handprothese geht ins Rennen um den Deutschen Zukunftspreis 2017

Drei Projekte aus Medizin und Robotik sind in diesem Jahr für den Deutschen Zukunftspreis nominiert. Die Forscherteams haben am Mittwoch in München ihre Arbeiten vorgestellt.

Deutscher Zukunftspreis (picture-alliance/dpa/A.Pudenz)

Ob dieser Roboter uns künftig zur Hand gehen könnte?

1. Der Roboter, dein Freund und Helfer

Darunter Entwickler der Leibniz Universität Hannover und des Münchner Technologieunternehmens Franka Emika. Sie haben einen Roboter namens "Panda" konstruiert, der zum direkten Partner für uns Menschen werden soll.

Er reagiert feinfühlig auf Kontakt und lernt durch Nachahmung. Die Maschine ist ohne Programmierkenntnisse zu bedienen und könnte weit über die industrielle Fertigung eingesetzt werden - zum Beispiel in der Pflege.

2. Eine ruhige Hand

Beim zweiten Projekt (s. Artikelbild) geht es ebenfalls um eine hochsensible Technik. Sie stammt von den Ingenieuren von Vincent Systems aus Karlsruhe. Die Wissenschaftler haben eine Handprothese für Kinder und Jugendliche entwickelt, bei der einzelne Finger aktiv bewegt werden können. Aber damit nicht genug: Die Forscher präsentieren außerdem die weltweit kleinsten elektronischen Einzelfingerprothesen.

Deutscher Zukunftspreis 2017 (picture-alliance/Deutscher Zukunftspreis/A. Pudenz)

Computer- und Magnetresonanztomografie-Bilder in 3D - abgeguckt vom Film

3. Detaillierter Einblick in unseren Körper

Das dritte Team kommt aus Erlangen. Die Siemens-Forscher haben eine eigentlich in der Filmbranche angewandte Technik angepasst, um Bilder aus der Computer- und Magnetresonanztomografie in 3D darzustellen.

Die Bilder zeigen das Innere des Körpers mit seinen Fasern, Blutgefäßen, Muskeln und Nerven ganz besonders detailreich. Am Universitätsklinikum in Linz sowie am Universitätsklinikum Erlangen kommt die Technik bereits als Hilfsmittel für die Vorbereitung von Operationen zum Einsatz.

Der mit 250.000 Euro dotierte Deutsche Zukunftspreis gehört zu den bedeutendsten Wissenschaftspreisen in Deutschland. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verleiht ihn am 29. November in Berlin. Wir sind gespannt, wer das Rennen machen wird!

hf/jh (dpa)

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