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Politik & Gesellschaft

Deutscher Soldat in Afghanistan getötet

Im Norden Afghanistans ist ein Bundeswehrsoldat getötet worden. Ein weiterer wurde schwer verletzt. Offenbar detonierte ein Sprengsatz neben einem Fuchs-Transporter.

Zwei deutsche Bundeswehrsoldaten in Afghnistan (Foto: AP)

Bundeswehrsoldaten in Afghanistan sind zunehmend gefährdet

Bei einem Sprengstoffanschlag auf eine Bundeswehr-Patrouille in Nordafghanistan ist laut "Bild"-Zeitung ein deutscher Soldat getötet worden. Ein weiterer Bundeswehrsoldat sei bei dem Anschlag nordwestlich von Kundus verletzt worden, berichtete Bild.de am Mittwoch (25.05.2011). Das Bundesverteidigungsministerium in Berlin bestätigte zunächst lediglich einen Anschlag auf die Bundeswehr mit einem improvisierten Sprengsatz in der Provinz Kundus, ohne Angaben zu Opfern zu machen.

Vorfall ereignete sich bei Kundus

Zentrale Trauerfeier für gefallene Soldaten mit denSärgen in der Kirche (Foto: AP)

Erst Ende Februar sind die letzten getöteten deutschen Soldaten zu Grabe getragen worden

Laut Bild.de war die deutsche Patrouille 14 Kilometer nordwestlich von Kundus unterwegs, als der Sprengsatz detonierte. Die Soldaten waren demnach in einem Fuchs-Truppentransporter. Auch ein afghanischer Übersetzer sei verletzt worden.

Seit Beginn der deutschen Beteiligung an der NATO-Truppe ISAF im Januar 2002 wurden am Hindukusch bei Gefechten und Anschlägen insgesamt 31 Bundeswehrsoldaten getötet. Zuletzt starben im Februar drei Bundeswehrsoldaten, nachdem ein Soldat der afghanischen Armee in einem Außenposten in der Provinz Baghlan das Feuer auf eine Gruppe deutscher Soldaten eröffnet hatte.

Aurorin: Annamaria Sigrist (dpa, rtr, dpad, afp)
Redaktion: Reinhard Kleber

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