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Musik

Deutscher Jazzpreis 2017 für Angelika Niescier

"Außergewöhnlich inspiriert" und "klangmutig" - so sieht die Jury die deutsche Saxophonistin und Komponistin und verleiht ihr den wichtigsten Jazzpreis im deutschsprachigen Raum.

Die in Köln lebende deutsche Saxophonistin, Bandleaderin und Komponistin polnischer Herkunft zeige "eine enorme musikalische Vielseitigkeit", heißt es in der Jury-Begründung, "daneben aber auch Authentizität sowie Klarheit im musikalischen Konzept."

Geboren im Jahr 1970 in Szczecin in Polen an der Ostsee, kam Angelika Niescier mit elf Jahren nach Deutschland. Sie spielt solo, als Duo und im Trio. Die Wochenzeitschrift "Die Zeit" nennt sie "eine Jazzvirtuosin mit einem kraftvollen, ungeheuer wandlungsfähigen Ton."

Angelika Niescier bei einem Auftritt im Kölner Stadtgarten (DW/A. Holthausen-Maciol )

Gerade ihre Ensemblearbeit lobt die Jury des Deutschen Jazzpreises

Besonders sei Niesciers Ensemblearbeit hervorzuheben, schrieb der Jury des Deutschen Jazzpreises: "Mit jedem Ton, mit jedem Wort zeigt sie große Neugier auf die Position ihres Gegenübers – und das mit einer stilistischen und integrativen Offenheit, die zur Entwicklung gemeinsamer Wege ermutigt, anstatt nur auf eigene Erfahrung zu bauen."

Die auch als "Albert-Mangelsdorff-Preis" bekannte Auszeichnung gilt als wichtigster Preis für Jazz im deutschsprachigen Raum. Sie wird alle zwei Jahre von der Union Deutscher Jazzmusiker (UDJ) verliehen und mit 15.000 Euro dotiert. Die Preisverleihung findet am Freitag, den 03.11.2017 im Haus der Berliner Festspiele im Rahmen des Jazzfests Berlin statt. Anschließend spielt das Angelika Niescier NYC Trio.

rf/ld (jazzpages/Die Zeit)

 

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