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Kultur

Deutscher Hörbuchpreis - erste Gewinner

Der Verein Deutscher Hörbuchpreis teilte am Donnerstag die ersten Preisträger der Kulturauszeichnung mit. Darunter sind die Sprecher Maria Koschny und Frederick Lau sowie der Publizist Roger Willemsen.

Das Autorenkollektiv Rimini Protokoll erhält den Preis in der Kategorie Bestes Hörspiel. In ihrer WDR-Produktion "Qualitätskontrolle oder warum ich die Räuspertaste nicht drücken werde!" gibt die querschnittsgelähmte Maria-Cristina Hallwachs Auskunft über ihr Leben.

Der Hörbuchpreis für glänzende Sprecherleistungen geht in diesem Jahr an Maria Koschny und Frederick Lau. Koschny wird für ihre Lesung des Jugendbuches "Das Jahr, nachdem die Welt stehen blieb" von Clare Furniss gekürt. Die Juroren loben die "wandelbare und warme Stimme" der Synchronsprecherin. Schauspieler Frederick Lau bekommt die Auszeichnung für den Vortrag von Verena Güntners Debütroman "Es bringen". Die Jury würdigt die "beeindruckende Tiefe", die Lau dem sechszehnjährigen Protagonisten durch seine Stimme verleiht.

Roger Willemsen für "Das Hohe Haus" geehrt

Publizist Roger Willemsen wird in der Kategorie Bestes Sachhörbuch für seinen kritischen Erfahrungsbericht "Das Hohe Haus. Ein Jahr im Parlament" gekürt. Sein Werk zeige "auf ebenso unterhaltsame wie erschreckende Weise, dass die Würde des Hohen Hauses antastbar ist", begründet die Jury.

Der Preisträger des Besten Kinderhörbuchs wird erst in den kommenden Wochen bekannt gegeben. Die Auszeichnungen sind jeweils mit einem Preisgeld von 3333 Euro dotiert.

Seit 2003 vergeben

Der Deutsche Hörbuchpreis wurde 2003 vom WDR ins Leben gerufen und wird seit 2006 vom Verein Deutscher Hörbuchpreis vergeben. Der Verein wird überwiegend von Rundfunkanstalten sowie dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels getragen.

Die Preisvergabe findet am 11. März zum Auftakt des Kölner Literaturpreises im WDR Funkhaus in Köln statt.

im/pj (dpa/epd)