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Aktuell Kultur

Deutscher Filmpreis: Gute Aussichten für "Das finstere Tal"

Ein Alpen-Western ist der große Gewinner der ersten Runde im Rennen um den deutschen Filmpreis. "Das finstere Tal" erhielt neun Nominierungen.

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Favoriten für die "Lolas"

Wie bei den Oscars wird die Spannung langsam geschürt. Erst gibt es eine Vorauswahl, dann die Nominierungen und schließlich die Preise. In der Deutschen Kinemathek in Berlin gaben Kulturstaatsministerin Monika Grütters und die Schauspielerinnen Christiane Paul und Iris Berben am Freitag (28.03.2014) die Nominierungen bekannt. "Das finstere Tal" erhielt mit neun Nennungen die meisten Nominierungen, unter anderem in der wichtigsten Kategorie "Bester programmfüllender Spielfilm".

Edgar Reitz und zwei Debüts

In dieser Kategorie wurden außerdem nominiert:

Edgar Reitz‘

mehrstündiges Epos "Die andere Heimat", der Publikumserfolg "Fack Ju Göhte", die Debüts

"Love Steaks"

und "Finsterwalde" sowie der bereits für den Oscar vornominierte Film "Zwei Leben".

Als beste Darsteller dürfen Dieter Hallervorden, Hanno Koffler und Sascha Alexander Gersak auf einen Preis hoffen. Bei den Schauspielerinnen wurden Carla Juri, Juliane Köhler und Jördis Triebel nominiert. In der Kategorie Dokumentarfilm hat auch Arne Birkenstocks Film "Beltracchi - die Kunst der Fälschung" Chancen auf eine Auszeichnung.

Ehrenpreis für Dietl

Der deutsche Filmpreis ist der am höchsten dotierte Kulturpreis in Deutschland. Insgesamt werden fast drei Millionen Euro ausgeschüttet. Der inzwischen unter dem Namen "Lola" bekannte Preis wird in diesem Jahr zum 64. Mal vergeben. Die Preisverleihung findet am 9. Mai im Berliner Tempodrom statt. Den Ehrenpreis bekommt in diesem Jahr der Regisseur Helmut Dietl. 2013 hatte das Debüt "Oh Boy!" die "Lola" errungen.

jk/ag (dpa, Filmakademie)

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