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Pressemitteilungen

Deutsche Welle: VW sieht neuen Standort für Produktionsstätte in Russland vor

Baupläne bei Moskau offenbar gestoppt - DW-RADIO/Russisch liegt internes Papier an Regionalgouverneur vor

Der Volkswagenkonzern will seine Pläne für den Bau einer Automobilfabrik in Russland offenbar ändern. Wie aus einem der Deutschen Welle vorliegenden Papier hervorgeht, soll das ursprünglich in Stupino bei Moskau vorgesehene Werk jetzt im Gebiet der Stadt Jaroslawl, etwa 250 Kilometer nordöstlich von Moskau, entstehen. In einem an den Gouverneur der Region adressierten Brief nennt VW konkrete Forderungen für die Realisierung des Projekts an diesem Standort. Dazu gehöre eine "weitgehende Befreiung von kommunalen Steuern", vor allem der Vermögens- und der Grundsteuer. Darüber hinaus fordert die Führung des Unternehmens eine Startfinanzierung durch die Gebietsverwaltung.

Der größte Automobilproduzent Europas rechnet bei dem neuen Werk "mit einer Investition von 425 Millionen Euro" und "mindestens 3.400 Arbeitsplätzen". Ferner plant der Wolfsburger Konzern den Bau eines Industrieparks rund um das Werk, in dem zusätzlich 7.000 Arbeitsplätze entstehen sollen. In der kommenden Woche will eine hochrangige VW-Delegation in Jaroslawl Gespräche führen.

Der bisherige Plan, die Produktion in Stupino anzusiedeln, scheint nach Informationen des Russischen Programms von DW-RADIO nicht weiter verfolgt zu werden. Am Rande einer Wirtschaftstagung in Moskau erklärte ein VW-Vertreter dem DW-Korrespondenten, "die Rahmenbedingungen für eine Produktionsstätte bei Moskau sind nicht vollständig erfüllt worden".
24. März 2006
113/06

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