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Pressemitteilungen

Deutsche Welle setzt Krisenprogramme für Nahen und Mittleren Osten fort

Intendant Bettermann: "Gesellschaftliche und humanitäre Folgen des Irak-Konflikts im Fokus" - Irak-Redaktion bei DW-RADIO gebildet - Arabische Presseschau als Online-Service für Medien

Die Deutsche Welle setzt die erweiterten Hörfunkangebote in Arabisch, Paschtu, Dari, Farsi und Urdu für weitere zwei Jahre fort. Intendant Erik Bettermann: "Der deutsche Auslandsrundfunk ist Mittler im Dialog der Kulturen und steht für Verständigung. Im Lichte der akuten Kriegsgefahr im Irak und der anhaltenden politischen Spannungen im gesamten Nahen und Mittleren Osten sind wir mehr denn je in der Pflicht, die Menschen in der Region umfassend zu informieren - insbesondere über die deutschen Positionen, die Diskussionen in unserem Land und in Europa."

In keinem arabischen Land gebe es echte Pressefreiheit. Auch die speziellen Programmfenster für die zentralasiatischen GUS-Republiken blieben weiter geöffnet, so der Intendant.

Die Programme von DW-RADIO waren nach dem 11. September 2001 substanziell ausgeweitet worden: Arabisch um täglich 60 Minuten, Paschtu, Dari, Urdu und Farsi um 30 Minuten. Seit Mitte 2002 sendet auch DW-TV ein dreistündiges Arabisches Programm, das über den Satelliten Nilesat im gesamten arabischen Raum zu empfangen ist. Für das afghanische Fernsehen produziert das deutsche Auslandsfernsehen in Berlin Nachrichten und weitere Angebote in den Landessprachen Dari und Paschtu.

Seit Wochen bereiten sich die Redaktionen in Köln und Berlin auf einen möglichen Krieg im Irak vor. DW-TV hat ein Reporterteam zusammengestellt und in das jordanisch-irakische Grenzgebiet sowie nach Kuwait entsandt. Bettermann: "Die Deutsche Welle konzentriert sich in ihrer Berichterstattung auf humanitäre und gesellschaftliche Folgen des Krieges. Wir wollen einen genauen und ehrlichen Blick auf die Ereignisse richten und ganz bewusst keine Fokussierung auf militärfachliche Aspekte. Dabei berichten wir über Reaktionen aus der und über die Region und über Einschätzungen aus der Mitte Europas."

Krisen-Redaktion und Sonderprogramme

DW-RADIO hat eine Krisen-Redaktion gebildet aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Deutschen, Englischen und Arabischen Programms sowie der Zentralredaktion. Hier werden - im Ernstfall rund um die Uhr - arabische Fernsehsender und ein iranisches Programm ausgewertet. Vor allem O-Töne sollen möglichst rasch übersetzt und der gesamten ARD zur Verfügung gestellt werden. Bereits seit Tagen stellt die Irak-Redaktion täglich eine arabische Presseschau zusammen. Über das Internet-Angebot DW-WORLD.DE ist dieser Service, der sich insbesondere an Medien richtet, kostenlos abrufbar.

Kommt es zum Krieg, wird DW-TV das laufende Programm sofort unterbrechen und eine deutsche Spezial-Ausgabe des Nachrichtenmagazins "Journal" senden.
Ohne Unterbrechung berichtet das deutsche Auslandsfernsehen dann live in Deutsch, Englisch und Spanisch über die Ereignisse im Kriegsgebiet und die weltweiten Reaktionen. Zusätzlich werden kontinuierlich Laufbandinformationen eingeblendet. Ebenso wird DW-RADIO mit Beginn des Krieges insbesondere im Arabischen, Deutschen, Englischen und Russischen Programm das reguläre Sendeschema durchbrechen und Live-Sondersendungen fahren.

Online-Service für Medien

DW-WORLD.DE informiert mit umfangreichen Sonderseiten in den sechs Schwerpunktsprachen Deutsch, Englisch, Russisch, Chinesisch, Spanisch und Portugiesisch für Brasilien. Ein erweitertes Online-Angebot zum Irak-Konflikt gibt es auch in Arabisch und Türkisch. Im Mittelpunkt stehen - über aktuelle Berichte hinaus - Hintergrundinformationen, eine Presseschau, Audio- und Video-Angebote und eine Zusammenstellung von Fotos zum Thema. DW-WORLD.DE kooperiert hierbei mit "tagesschau.de" und den Online-Angeboten der Landesrundfunkanstalten. Dokumentiert werden überdies Reaktionen von Usern aus aller Welt zu den Ereignissen.

19. März 2003
055/03

Fotos auf Anfrage: Tel. 0221/389-2022 - Mail: fotos@dw-world.de
Sonderseiten zum Irak: www.dw-world.de/irak-konflikt

  • Datum 19.03.2003
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  • Permalink http://p.dw.com/p/3PMi
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