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Wirtschaft

Deutsche Unternehmen müssen vermutlich keinen Bilanzeid leisten

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat sich im Streit um Bilanzeide deutscher Firmen bei der US-Börsenaufsicht SEC zuversichtlich zu einer Einigung gezeigt. In der Frage, ob auch an US-Börsen notierte Unternehmen aus Deutschland die Richtigkeit ihrer Bilanzen beschwören müssten, scheine es drei Tage vor Ablauf der Frist noch Verhandlungsspielraum zu geben, sagte BDI- Hauptgeschäftsführer Ludolf-Georg von Wartenberg am Montag im Deutschlandradio Berlin. Deutschland verfüge über ein modernes Rechtssystem, das teilweise über amerikanische Standards hinausgehe, sagte er weiter. Wenn die US-Börsenaufsicht nicht einlenke, müsse die EU-Kommission eingreifen. Brüssel sei über die Drittwirkung der US-Gesetzgebung sehr besorgt. Auch spanische, englische und schweizerische Firmen klagten gegen die Regel.

  • Datum 26.08.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/2aZY
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