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Deutschlehrer-Info

Deutsche Unis beliebt, Germanistik weniger gefragt

Noch nie waren so viele ausländische Studierende an deutschen Hochschulen eingeschrieben wie 2011: Ihre Zahl stieg auf über 250 000. Allerdings entscheiden sich immer weniger für ein Germanistikstudium.

Studenten verlassen das Hauptgebäude der Humboldt-Universität in Berlin.

Hauptgebäude der Humboldt Universität in Berlin

Laut eines aktuellen Reports des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und des HIS-Instituts für Hochschulforschung stieg 2011 die Zahl der ausländischen Studierenden an deutschen Universitäten und Fachhochschulen im Vergleich zum Vorjahr um 3 % auf 252 032. Weil jedoch auch die Zahl der Deutschen an den Hochschulen deutlich anstieg, blieb die Quote der ausländischen Studenten mit 11,4 % (2010: 11,5 %) beinahe gleich.

Etwa 67 000 von ihnen sind sogenannte Bildungsinländer, die bereits ihr Abitur oder Fachabitur in Deutschland erworben haben. Unter denjenigen, die erst für ihr Studium nach Deutschland kommen, stellen die Chinesen mit fast 23 000 die weitaus größte Gruppe. Es folgen Russen, Bulgaren, Polen und Österreicher.

Seit vielen Jahren sind Wirtschaftswissenschaften und Germanistik die beliebtesten Fächer bei den für ein Studium Zugewanderten, allerdings nimmt ihre Bedeutung stetig ab. Während 2003 noch mehr als 15 000 Germanistik studierten, waren es im letzten Jahr nur noch gut 10 000. Stattdessen entscheiden sich ausländische Studierende immer häufiger für technische Studiengänge wie Maschinenbau oder Elektrotechnik.

ip/bs