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Politik

Deutsche Thailand-Urlauber weitgehend ausgeflogen

Die von den Blockaden der Flughäfen in Bangkok betroffenen Reisenden sind weitgehend heimgekehrt. Sie wurden mit Sonderflügen zurück nach Deutschland gebracht.

Touristen auf thailändischem Flughafen

Rückreise nach tagelanger Blockade

Knapp eine Woche nach Beginn der Flughafen-Blockade in der thailändischen Hauptstadt haben die Demonstranten die ersten festgesetzten Maschinen freigegeben. Piloten von Thai Airways und anderen Gesellschaften durften leere Maschinen zu anderen Flughäfen bringen, um von dort aus Urlauber in ihre Heimatländer zurückzubringen.

Fluggesellschaften weichen nach Phuket aus

Schlafender Tourist am Flughafen Bangkok

Warten am internationalen Flughafen von Bangkok

Die in Bangkok festsitzenden Reisenden wurden mit Bussen zu anderen Flughäfen gebracht, zum Teil auch auf die rund 800 Kilometer entfernte Ferieninsel Phuket. Von dort starteten Maschinen verschiedener Gesellschaften, unter anderem von Thai Airways sowie den deutschen Fluglinien LTU und Lufthansa. Das in Hannover ansässige Touristikunternehmen TUI berichtete, es habe mit mehreren Sonderflügen Urlauber über Phuket aus dem Land gebracht.

Inzwischen seien die meisten deutschen Touristen zurück in ihrer Heimat, hieß es beim Deutschen Reiseverband (DRV). Nur wenige der rund 1800 Gäste, die durch die Blockade festgesessen hätten, seien noch in Thailand, sagte eine DRV-Sprecherin. Damit seien nun nur noch einzelne Gäste in dem asiatischen Land festgesetzt.

350.000 Urlauber von Flughafen-Blockade betroffen

Oppositionelle Demonstranten blockieren Flughäfen von Bangkok

Demonstranten fordern Rücktritt des Regierungschefs

Insgesamt ist die Zahl der gestrandeten Thailand-Urlauber nach Schätzungen der Regierung auf fast 350.000 gestiegen. Tourismusminister Weerasak Kohsurat versprach, dass die Ausländer innerhalb weniger Tage ausreisen könnten. Dazu solle unter anderem ein zweiter Militärflughafen für Passagiermaschinen geöffnet werden. Demonstrierende Regierungsgegner hatten in der vergangenen Woche sowohl den Inlandsflughafen als auch den internationalen Flughafen der thailändischen Hauptstadt Bangkok besetzt. Ziel der Blockade war der Rücktritt von Regierungschef Somchai Wongsawat.

Die deutschen Veranstalter haben Reisen nach Bangkok vorerst abgesagt. Thomas Cook, Dertour und Meier´s Weltreisen wollen die Metropole bis einschließlich Freitag (05.12.2008) nicht anfliegen, TUI bis einschließlich Sonntag. Die betroffenen Kunden bekommen nach Angaben der Veranstalter ihr Geld zurück oder können gebührenfrei umbuchen.

Reisen nach Phuket seien von der Regelung nicht betroffen, da die Lage in den touristischen Zentren in Südthailand weiterhin normal sei, betonte unter anderem der Reiseanbieter Thomas Cook. Die Deutsche Lufthansa erklärte, sie werde ihre geplanten Bangkok-Flüge vorerst nach Phuket umleiten. Gäste, die über das Drehkreuz Bangkok zu anderen Zielen in Asien wollten, würden auf andere Maschinen umgebucht. (fw)

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