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Wirtschaft

Deutsche Telekom: Vergleich bei US-Sammelklage

Die Deutsche Telekom hat sich in einem Sammelklageverfahren in den USA auf einen Vergleich geeinigt und wird der Klägergruppe 120 Millionen US-Dollar zahlen. Die Vereinbarung mit den Vertretern eines in New York anhängigen Prospekthaftungs-Sammelklageverfahrens bedeute aber keine Anerkennung eines Fehlverhaltens, teilte das Unternehmen am Freitag (28.1.2005) nach Börsenschluss mit. Der zuständige Richter müsse der Vereinbarung noch zustimmen.

Die Vereinbarung umfasse alle Ansprüche, die in den USA im Zusammenhang mit dem öffentlichen Kaufangebot von Telekom-Aktien im Juni 2000 geltend gemacht worden seien. In dem Verfahren sei es in erster Linie darum gegangen, ob die VoiceStream-Übernahme angemessen und zeitgerecht kommuniziert worden sei, sagte ein Unternehmenssprecher der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX. Anders als bei einer in Frankfurt anhängigen Sammelklage habe das Thema Immobilienbewertung in den USA nicht im Vordergrund gestanden. Aktionärsschützer erwarten nach dem Vergleich, dass das Unternehmen auch deutschen Klägern entgegenkommen könnte.