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Wirtschaft

Deutsche Standardwerte erholten sich

Nach Angaben der Nationalen Vereinigung der US-Einkaufsmanager ist das Barometer für die Konjunkturentwicklung in den USA gestiegen. Auch die Steigerung der US-Verbraucherausgaben hob die Stimmung am Frankfurter Markt.

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Parketthandel an der Frankfurter Börse

Die deutschen Aktien waren am Montag zunächst auf Talfahrt gegangen, konnten sich zuletzt aber deutlich von den Tagestiefstständen erholen, nachdem aus den USA positive Konjunkturdaten gekommen waren. Das Börsenbarometer DAX schloß mit 4.988,44 Punkten, einem Minus von nur noch 1,47 Punkten gegenüber vergangenem Freitag. Am Neuen Markt fiel der NEMAX 50 dagegen deutlicher um 2,2 Prozent oder 27,71 Punkte auf 1.212,70.

Positive Konjunktursignale aus den USA

Nach Angaben der Nationalen Vereinigung der US-Einkaufsmanager ist das Barometer für die Konjunkturentwicklung in den USA im November auf 44,5 Punkte von 39,8 im Oktober gestiegen. Auch die Steigerung der US-Verbraucherausgaben hob die Stimmung am Markt. Die Verbraucher hatten im Oktober auf das Jahr hochgerechnet rund 7,2 Billionen Dollar ausgegeben und damit 2,9 Prozent mehr als im Vormonat, teilte das Handelsministerium am Montag mit.

Adidas: Tagessieger im DAX

Grösster Gewinner im DAX war die Aktie des Sportartikelherstellers adidas-Salomon. Sie zog um fast 4 Prozent an. Das US-Investmenthaus Morgan Stanley hatte die Aktie am Morgen zum Kauf empfohlen, begründeten Händler die Gewinne im Titel. Ebenfalls von Analystenempfehlungen profitierte die Aktie des Halbleiterherstellers Infineon, die um über 2 Prozent kletterte.

Telekom: MSCI-Opfer

Unter Druck stand hingegen die Aktie der Deutschen Telekom, die sich um mehr als eineinhalb Prozent verbilligte. Der Index-Anbieter Morgan Stanley Capital International (MSCI) hatte am Freitag seine Börsenbarometer unter Berücksichtigung des Streubesitzanteils neu gewichtet. 'Die Telekom verliert dadurch', sagten Händler. Die meisten T-Aktien sind im Staatsbesitz und nicht im freien Handel. Zudem liefen am Montag die Haltefristen ehemaliger VoiceStream-Aktionäre ab, fügte ein Aktienhändler hinzu.

Zu den Verlierern zählte auch die Aktie des Mischkonzerns Preussag, die sich um eineinhalb Prozent verbilligte. Die Analysten von Lehman Brothers haben die Gewinnerwartung für Preussag für das Jahr 2001 gesenkt.

Die Durchschnittsrendite gab sechs Basisstellen auf 4,35 Prozent ab.

Die Frankfurter Schlußkurse wie immer in Euro und ohne Gewähr:

adidas-Salomon 73,95 (+ 2,81)
Allianz 261,24 (- 2,75)
BASF 42,84 (- 0,06)
Bayer 36,45 (+ 0,02)
HypoVereinsbank 35,45 (- 0,37)
BMW 36,55 (+ 0,55)
Commerzbank 18,90 (- 0,21)
DaimlerChrysler 47,01 (+ 0,45)
Degussa 27,97 (+ 0,69)
Deutsche Bank 71,50 (- 0,50)
Deutsche Post 15,67 (- 0,10)
Deutsche Telekom 18,85 (- 0,30)
E.ON AG 56,20 (+ 0,49)
EPCOS 52,30 (+ 0,30)
Fresenius Med. Care 73,75 (+ 0,74)
Henkel 65,50 (+ 1,40)
Infineon Techno 22,39 (+ 0,46)
Linde 47,60 (+ 0,36)
Lufthansa 14,27 (- 0,08)
MAN 21,60 (+ 0,10)
Metro 38,30 (+ 0,10)
MLP 79,50 (- 2,45)
Münchener Rück 296,00 (- 2,60)
Preussag 27,57 (- 0,43)
RWE 41,65 (+ 0,01)
SAP 140,10 (+ 2,10)
Schering 61,55 (+ 1,15)
Siemens 65,74 (- 0,26)
ThyssenKrupp 16,07 (+ 0,48)
VW 48,75 (+ 0,40)

Die Devisenkurse (in Euro und in DM, auf Basis der EZB-Referenzkurse):

US-Dollar 1,1204 Euro oder 2,1914 DM
Brit. Pfund 1,5936 Euro oder 3,1169 DM
Schw. Franken 0,6788 Euro oder 1,3276 DM
100 Japan Yen 0,9074 Euro oder 1,7746 DM
Kan. Dollar 0,7115 Euro oder 1,3917 DM

Das 1. Gold Fixing London: 275,25 Dollar, entsprechend einem Plus von 0,55 Dollar.

  • Datum 03.12.2001
  • Autorin/Autor Thomas Kirschning
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  • Permalink http://p.dw.com/p/1Rzp
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