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Sport

Deutsche Freistilstaffel holt EM-Gold

Die deutsche Staffel holt über 4 x 200 Meter Freistil den Europameister-Titel. Christian Diener schwimmt in Berlin zu Silber. Die Wasserspringer sichern sich mit Silber und Bronze zwei weitere Medaillen.

Weltrekordler Paul Biedermann hat die deutsche 4x200-Meter-Freistilstaffel bei der Heim-EM der Schwimmer in Berlin zu Gold gezogen. Als Schlussschwimmer nach Robin Backhaus, Yannick Lebherz und Clemens Rapp schlug der 28-Jährige, der beim Einzelstart Gold nur um zwei Hundertstelsekunden verpasst hatte, als Erster an. Silber hinter dem erfolgreichen Titelverteidiger ging an Russland vor Belgien. Die Titelverteidiger holen damit die insgesamt sechste Medaille der deutschen Beckenschwimmer. Der Jubel der 5000 Zuschauer im Velodrom kannte keine Grenzen.

Zuvor hatte Christian Diener die Silbermedaille über 200 Meter Rücken gewonnen. Der 21-Jährige schlug in persönlicher Bestzeit von 1:57,16 Minuten an, Jan-Philip Glania wurde Siebter. Glania hatte über die halbe Distanz EM-Bronze geholt. Diener führte bis zur letzten Bahn und wurde für sein mutiges Rennen mit Silber belohnt. Der Sieg ging an Radoslaw Kawecki aus Polen, der Ungar Gabor Balog wurde Dritter.

Silber und Bronze beim Wasserspringen

Die Wasserspringerinnen Tina Punzel und Nora Subschinski gewannen im Synchron-Finale vom Drei-Meter-Brett die Silbermedaille. Das Duo musste sich nur den Titelverteidigerinnen Tania Cagnotto und Francesca Dallapè aus Italien geschlagen geben. Bronze holte sich das Duo aus der Ukraine. Für die deutschen Wasserspringer war es Medaille Nummer neun in Berlin.

Die Wasserspringerinnen Tina Punzel (r.) und Nora Subschinski beim Synchron-Wettbewerb (Foto: Maja Hitij/dpa)

Tina Punzel (r.) und Nora Subschinski springen beim Synchron-Wettbewerb zu Silber

Zuvor hatte Sascha Klein seinen dritten EM-Titel vom Turm verpasst. Der Synchron-Weltmeister musste sich wegen eines verpatzten Handstandsprungs im dritten Durchgang mit Bronze zufrieden geben. Sein Rückstand zum überragenden Sieger Viktor Minibajew aus Russland war am Ende deutlich. Silber holte der britische Olympia-Dritte Thomas Daley. Patrick Hausding, der bei seinem Handstandsprung ebenfalls Probleme hatte, ging nach zuvor dreimal Gold und einmal Silber in seiner Nebendisziplin als Vierter erstmals in Berlin leer aus.

Die weiteren Entscheidungen des Tages

Der deutsche Meister Hendrik Feldwehr belegte im Endlauf über 50 Meter Brust den achten Platz. Gold gewann der Brite Adam Peaty vor dem Litauer Giedrius Titenis und Titelverteidiger Damir Dugonjic aus Slowenien. Derweil muss Steffen Deibler weiter auf seine erste Langbahn-Medaille in einem Einzelrennen warten. Über 100 Meter Schmetterling schlug er nur als Fünfter an. Ihm fehlten in 52,01 Sekunden neun Hundertstel auf Edelmetall. Bei Olympia und WM war der sechsfache Kurzbahn-Europameister jeweils Vierter geworden. Der Sieg ging an den Polen Konrad Czerniak vor Laszlo Cseh aus Ungarn, der Weißrusse Pavel Sankowitsch wurde Dritter.

Freiwasser-Europameisterin Isabelle Härle schwamm im Becken deutlich an den Medaillen vorbei. Im Finale über 1500 Meter Freistil kam sie auf den sechsten Platz. Den Titel sicherte sich die spanische WM-Vierte Mireia Belmonte Garcia vor Boglarka Kapas aus Ungarn und der Italienerin Martina Caramignoli. Italiens Schwimmstar Federica Pellegrini sicherte sich über 200 Meter Freistil ihren dritten EM-Titel nacheinander. Die Olympiasiegerin von 2008 verwies die Ungarin Katinka Hosszú auf Platz zwei. Dritte wurde die Niederländerin Femke Heemskerk. Deutsche waren hier ebenso wenig am Start wie über 50 Meter Rücken. Die Britin Francesca Halsall gewann vor ihrer Teamkollegin Georgia Davies. Dritte wurde die Dänin Mie Nielsen, die zuvor über die doppelte Distanz gewonnen hatte.

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