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Sport

Deutsche Damen setzen sich durch

Zwei weitere deutsche Tennis-Spielerinnen stehen in Paris in Runde drei. Andrea Petkovic und Julia Görges gewinnen in Paris ihre Partien. Dagegen sind die French Open für die deutschen Männer bereits vorbei.

Andrea Petkovic spielt eine Rückhand (Foto: Julian Finney/Getty Images)

Hartes Stück Arbeit: Andrea Petkovic setzt sich gegen die Spanierin Dominguez Lino durch

Es läuft weiter prima für die deutschen Tennis-Damen in Paris. Andrea Petkovic und Julia Görges haben die erfolgreichen Auftritte der deutschen Tennis-Damen bei den French Open fortgesetzt und sind in die dritte Runde eingezogen. Petkovic rang in Paris trotz starker Probleme am verletzten rechten Oberschenkel die Spanierin Lourdes Dominguez Lino mit 4:6, 6:4 und 6:4 nieder. Görges bezwang überraschend die dänische Weltranglisten-Fünfte Caroline Wozniacki mit 6:4, 7:6 (7:4).

Sieg trotz Problemen

Petkovic zeigte auf Court 6 eine kämpferisch überragende Leistung. Der deutschen Nummer eins waren die Probleme an ihrem verletzten rechten Oberschenkel, wegen der sie für die French Open fast abgesagt hätte, deutlich anzumerken. Andrea Petkovic fightete und machte gegen die unangenehm zu spielende Dominguez Lino auch einen Satzrückstand wett. Nach 2:20 Stunden verwandelte sie ihren zweiten Matchball.

Görges-Triumph gegen Wozniacki

Julia Görges ballt die Faust zum Jubel (Foto: Clive Mason/Getty Images)

Jubel über das Erreichen von Runde drei: Julia Görges

Julia Görges gewann auf dem Court Philippe Chatrier derweil groß auf. Gegen die ehemalige Weltranglisten-Erste Wozniacki überzeugte die Norddeutsche mit druckvollem Spiel und behielt im zweiten Satz auch dann die Nerven, als sie zweimal ein Break nicht halten konnte. "Gegen eine Top-Ten-Spielerin bei einem Grand-Slam-Turnier zu gewinnen, ist immer etwas Besonderes", sagte Görges

Ausgeschieden ist dagegen Carina Witthöft. Die 20-Järige verlor gegen Sara Errani aus Italien trotz guter Leistung mit 3:6, 6:4 und 2:6. Witthöft zeigte gegen Errani zwar ebenfalls eine gute Vorstellung. Die deutsche Nachwuchshoffnung konnte ihre Chancen aber in den entscheidenden Situationen nicht nutzen. Im dritten Durchgang lag sie sogar am Anfang mit einem Break vorn, musste sich gegen die French-Open-Finalistin von 2012 am Ende aber doch geschlagen geben.

Auch für Anna-Lena Friedsam sind die French Open beendet. Die 21-Järige hat eine große Überraschung gegen Serena Williams nur knapp verpasst. Friedsam unterlag der US-amerikanischen Nummer eins der Welt in der zweiten Runde von Paris mit 7:5, 3:6 und 3:6. Dabei verlangte die Weltranglisten-105. der großen Favoritin auf dem Centre Court alles ab. Am Ende musste sich Friedsam nach 1:57 Stunden geschlagen geben.

Fünf deutsche Spielerinnen, so viele wie seit 1994 nicht mehr, stehen damit in der dritten Runde von Roland Garros. Schon Angelique Kerber, Sabine Lisicki und Annika Beck hatten den Sprung unter die besten 32 Spielerinnen geschafft.

Djokovic mit Schrecksekunde

Novak Djokovic wird am Boden kniend behandelt (Foto: Dan Istitene/Getty Images)

Erfolgreiche Behandlung: Novak Djokovic macht weiter

Bei den Männern steht Topfavorit Novak Djokovic in der dritten Runde. Der serbische Tennis-Weltranglisten-Erste gewann gegen Gilles Muller aus Luxemburg mit 6:1, 6:4 und 6:4, musste dabei aber eine Schrecksekunde überstehen. Im zweiten Satz klagte Djokovic über Leistenprobleme und wurde minutenlang behandelt. Der 28-Jährige konnte die Partie zur Erleichterung seines Trainers Boris Becker aber zu Ende spielen. Im Kampf um den Einzug ins Achtelfinale trifft Djokovic jetzt auf den Australier Thanasi Kokkinakis.

Ohne Probleme zog derweil Rafael Nadal in die dritte Runde ein. Der neunmalige Paris-Champion bezwang seinen spanischen Landsmann Nicolas Almagro klar mit 6:4, 6:3 und 6:1. Der Mallorquiner trifft nun auf den Russen Andrej Kusnezow. Im Viertelfinale könnte es zum großen Showdown zwischen Djokovic und Nadal kommen. In der dritten Runde
steht auch Mitfavorit Andy Murray. Der Schotte setzte sich gegen den Portugiesen Joao Sousa mit 6:2, 4:6, 6:4 und 6:1 durch und trifft nun auf den Australier Nick Kyrgios.

Alle deutsche Männer ausgeschieden

Für die deutschen Herren ist das zweite Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison dagegen beendet. Philipp Kohlschreiber verlor sein am Mittwochabend abgebrochenes Zweitrunden-Match gegen den Spanier Pablo Andujar mit 1:6, 6:7 (5:7), 6:3, 6:3, 4:6. Die Partie war am Tag zuvor wegen Dunkelheit beim Stand von 4:2 im fünften Satz für Kohlschreiber abgebrochen worden. Bei der Fortsetzung gelang dem Augsburger dann kein Spielgewinn mehr.

Benjamin Becker musste derweil seine für Freitag angesetzte Partie gegen den Japaner Kei Nishikori wegen einer Muskelverletzung im rechten Oberschenkel absagen.

fb/asz (dpa, sid)

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