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Sport

Deutsche Biathletinnen Dritte in Ruhpolding

Laura Dahlmeier führt die Biathlon-Staffel beim Heim-Weltcup in Ruhpolding als Schlussläuferin auf das Podest. Im Schneeregen erreicht das Quartett den dritten Platz, kann damit aber nicht ganz zufrieden sein.

Mit unglaublicher Kaltschnäuzigkeit hat Laura Dahlmeier die deutsche Biathlon-Staffel beim Heim-Weltcup in Ruhpolding auf das Podest geführt und Platz drei abgesichert. Vor 11.000 Zuschauern blieb die Schlussläuferin als Einzige im jungen deutschen Team am Schießstand fehlerfrei und sicherte den zweiten Podestplatz der Saison nach dem Sieg der Staffel im Dezember in

Hochfilzen.

Über die 4 x 6 Kilometer musste sich das deutsche Quartett im Schneeregen nur den Tschechinnen und Weißrussinnen mit der dreimaligen Olympiasiegerin

Darja Domratschewa

geschlagen geben. Die deutschen Skijägerinnen rehabilitierten sich somit für den schwachen zehnten Rang in der Vorwoche in

Oberhof.

Pech für Preuß

Die deutschen Biathletinen Franziska Preuss (l.-r.), Franziska Hildebrand, Vanessa Hinz und Laura Dahlmeier freuen sich beim Biathlon-Weltcup in der Chiemgau Arena in Ruhpolding über ihren 3. Platz bei der 4 x 6 Kilometer Staffel der Damen (Foto: Marc Müller /dpa)

Platz drei: Preuss (l.-r.), Hildebrand, Hinz und Dahlmeier

Dennoch konnten die deutschen Damen nicht ganz zufrieden sein. Für Startläuferin

Franziska Preuß

lief zwar lange alles nach Plan. Als Führende war die 20-Jährige zum Stehendanschlag ins Stadion gelaufen. Blitzschnell feuerte sie ihre fünf Schüsse ab. Sie war schon fast auf dem Weg, doch die letzte Scheibe fiel nicht. "Ich habe die Waffe schon fast auf dem Rücken gehabt und habe dann erst geschaut. Ab dem Zeitpunkt ist es mir schwer gefallen, mich zu konzentrieren." Preuß traf auch mit ihren drei Nachladern nicht und musste in die Strafrunde.

Mit 55 Sekunden Rückstand übergab die Team-Jüngste auf Franziska Hildebrand. Die 27-Jährige kam mit zwei Nachladern aus, übergab als Zweite mit einem Rückstand 1:07,8 Minuten auf die Tschechinnen. Und weil Jitka Landova Probleme am Schießstand hatte, konnte Vanessa Hinz, die nur eine Reservepatrone benötigte, den Rückstand bis auf 30,7 Sekunden verkürzen. "Die Laura ist einfach abgezockt. Die ist so cool und gelassen. Die schafft das", sagte Hinz in der ARD. Und Laura Dahlmeier schaffte es wirklich, die Staffel aufs Podest zu führen.

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