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Wirtschaft

Deutsche Bank arbeitet sich aus der Krise

Die Deutsche Bank macht wieder bessere Geschäfte. Der Jahresauftakt nährt nach zwei Verlustjahren die Hoffnung auf eine Trendwende.

Der Gewinn stieg im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahresquartal um 143 Prozent auf 575 Millionen Euro, wie Deutschlands größtes Kreditinstitut am Donnerstag mitteilte. "Ich bin zufrieden mit unserem Start ins Jahr 2017", erklärte Vorstandschef John Cryan. "Das Kundengeschäft läuft sehr erfreulich, wir verzeichnen in allen Bereichen der Bank Zuflüsse, und die Aktivität an den Märkten erholt sich." 

Im ersten Quartal 2017 gingen die Erträge im Vergleich zum Vorjahresquartal um neun Prozent auf 7,3 Milliarden Euro zurück. Dies beruhe aber vor allem auf Veränderungen der Risikoprämien auf Verbindlichkeiten der Bank, hieß es in einer Erklärung. Ohne diesen Effekt lägen die Erträge "etwa auf dem Niveau des Vorjahresquartals".

Schrumpfung des Filialnetzes

Um Kosten abzubauen, schließt die Deutsche Bank Filialen und streicht Stellen. 130 der vorgesehenen 188 zu schließenden Filialen seien inzwischen zu, teilte das Kreditinstitut mit. Die Zahl der Mitarbeiter ging um rund 3300 im Vergleich zum Ende des ersten Quartals 2016 zurück.

Die Deutsche Bank will künftig die Kunden im Inland in 535 Filialen bedienen, zusätzlich wurden acht Beratungscenter eröffnet, in denen sich Kunden außerhalb der regulären Filial-Öffnungszeiten - unter anderem an Samstagen - zu finanziellen Fragen informieren können.

zdh/ul (dpa, afp, rtr)