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Amerika

Detroit - von der Boomtown zur Geisterstadt

Früher galt Detroit als Inbegriff der modernen Industriestadt. Hier wurden Massenproduktion und -konsum begründet. Aber die glanzvollen Zeiten sind lange vorbei. DW-Reporterin Tina Gerhäusser hat Eindrücke gesammelt.

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Alltägliches Bild: ein verlassenes Haus in der Innenstadt von Detroit

Lange Zeit stand der Name Detroit für eine einzige große Erfolgsgeschichte: die Stadt im Mittleren Westen der USA galt als Wirtschaftsmotor der Nation, als fortschrittliche Metropole, als gutes Beispiel. In Detroit gab es die erste Straße mit Betonbelag und auch den ersten "Freeway" - die erste Stadtautobahn. Kein Wunder, denn Detroit war die Automobilstadt schlechthin. Hier hatten sich die "Großen Drei" niedergelassen: General Motors, Ford und Chrysler. Aber: Diese goldenen Zeiten gehören der Vergangenheit an. Wenig ist vom alten Glanz geblieben. Nicht erst seit der Wirtschafts- und Finanzkrise ging es mit Detroit abwärts. Immer mehr Bürger verlassen die Stadt und wandern ab, Häuser stehen leer, Teile der Stadt liegen regelrecht brach. Deutsche-Welle-Reporterin Tina Gerhäusser ist nach Detroit gereist - hat mit ganz unterschiedlichen Menschen gesprochen und ihre Geschichten mitgebracht. Und hier geht es zu ihren Reportagen!

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