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Desertec - Strom aus der Wüste

Die Vision soll bald Realität werden: bis 2050 sollen etwa 15 Prozent des europäischen Strombedarfs mit Energie aus der Sahara und anderen Wüstenregionen abdeckt werden. Daran arbeiten Aglaia Wieland, Chef-Strategin von Desertec Industrial Initiative (Dii), und ihr Chef Paul von Son, Geschäftsführer. Sie wollen das milliardenschwere internationale Energieprojekt Desertec umsetzen.

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Produziert werden soll der Strom mittels riesiger Solar- und Windkraftanlagen. Mit dem Ökostrom wollen die Initiatoren sowohl die Energienachfrage in Nordafrika bedienen als auch Konkurrenz sein für Atom- und Kohlestromhersteller in Europa. Wieland und von Son sollen bis Ende nächsten Jahres einen Businessplan entwickeln. Dazu müssen sie viele Fragen klären: Wie schützt man die Reflektoren der Photovoltaikanlagen vor Sand? Wie kommt der grüne Strom nach Europa? Darüber hinaus haben sie auch neue politische Herausforderungen zu meistern. Wer sind nach den politischen Umwälzungen ihre Ansprechpartner in Ägypten? Ein Mammutprojekt! Sascha Quaiser begleitet beide bei einer Reise nach Kairo, wo sie politische Partner, aber auch Großkonzerne wie RWE treffen.