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Sport

Der will doch nur schmusen!

FIFA-Präsident Blatter ist überraschend auf Schmusekurs mit Südafrika gegangen. Dagegen ist die brasilianische Nationalspielerin Christiane vor allem für ihre Angriffslust bekannt. Die Fußball-Nachrichten des Tages.

FIFA-Präsident Blatter versucht sich am Ball (Quelle: AP)

FIFA-Präsident Blatter versucht sich am Ball

Die brasilianische Nationalspielerin Cristiane ist zur bestbezahlten Fußballerin der Welt aufgestiegen. Die Torjägerin, die bereits in der Bundesliga beim Ex-Meister Turbine Potsdam und dem VfL Wolfsburg unter Vertrag stand, hat in ihrer Heimat bei Corinthians Sao Paulo angeheuert und verdient dort laut brasilianischen Medienberichten rund 10.000 Euro in der Woche.

Christiane feiert mit ihrem Team in Peking (Quelle: AP)

Die Brasilianerin Christiane - teuer, aber gut?

Bezahlt wird die 23 Jahre alte Cristiane, die zuletzt beim schwedischen Klub Linköping FC spielte und die in ihrem ersten Spiel gleich zweimal für die Corinthians traf, vom Sponsor des Klubs. Der Verein aus Sao Paulo will zukünftig verstärkt in den Frauenfußball investieren und plant bereits die Verpflichtung der brasilianischen Weltfußballerin Marta, die derzeit beim schwedischen UEFA-Cup-Finalisten Umea IK unter Vertrag steht.

Jorge Barcellos kehrt Selecao den Rücken

Brasiliens Frauen-Fußballtrainer Jorge Barcellos (Quelle: AP)

Er verlässt die brasilanischen Mädels: Jorge Barcellos

Wer die brasilianische Frauen-Nationalmannschaft trainieren wird, ist allerdings derzeit noch unklar. Der brasilianische Fußball-Verband (CBF) muss sich nämlich einen neuen Trainer suchen. Der 41 Jahre alte Coach Jorge Barcellos, der die Selecao zur Vize-Weltmeisterschaft 2007 und zur Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Peking führte, wird zukünftig das US-Profiteam in St. Louis trainieren.

Blatter findet Südafrika toll – und die Schweiz langweilig

Zum Abschluss seiner viertägigen Südafrika-Reise hat FIFA-Präsident Joseph Blatter dazu aufgerufen, mehr Begeisterung für die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 zu entfachen. "Was ich etwas vermisse ist die Identifikation damit, dass hier im nächsten Jahr schon der Confederations Cup stattfindet", sagte der Chef des Weltfußballverbandes am Mittwoch in Johannesburg.

Das war aber auch schon die einzige Kritik Blatters. Nach seinen skeptischen Äußerungen im Juli und August ging er nun regelrecht auf Schmusekurs mit den WM-Organisatoren. Er lobte mehrfach den Fortschritt der Vorbereitungen auf das Großereignis. Auch von dem Südafrika selbst zeigte er sich begeistert: "Ich bevorzuge den Rhythmus dieses Landes. In Zürich (dem FIFA-Sitz) sind wir im deutschen Teil der Schweiz. Da ist es langweilig, langweilig", sagte er.

Ribéry nach Urteil 600.000 Euro reicher

Der französische Fußballnationalspieler und Spieler des FC Bayern München Franck Ribéry (Quelle: dpa)

Der französische Fußballnationalspieler und Spieler des FC Bayern München Franck Ribéry

Bundesliga-Star Franck Ribéry hat vor dem höchsten Schweizer Gericht einen einträglichen Sieg gegen seinen früheren Vermittler errungen. Wie eine Sprecherin des Bundesgerichtes in Lausanne am Mittwoch mitteilte, bestätigte die Instanz ein Urteil des Internationalen Sportgerichtshofes (CAS) und sprach dem Fußball-Profi des FC Bayern München die Rückerstattung von 600.000 Euro zu, die dieser einst an seinen Agenten bezahlt hatte.

Ribéry hatte 2005 mit dem Vermittler einen Vertrag geschlossen, den er zwei Jahre später aber auflöste. Daraufhin verklagte ihn der in Luxemburg tätige Makler. Ribéry klagte ebenfalls, da der Vermittler in Frankreich, wo Ribéry vor seinem Wechsel zum FC Bayern bei Olympique Marseille spielte, gegen Regeln für Sportagenten verstoßen habe. Im vergangenen April bekam der 25-Jährige vom CAS Recht; die vom Vermittler eingelegte Beschwerde wies das Schweizer Bundesgericht nun zurück.

Polens Kampf gegen Hooligans

EM-Mitausrichter Polen will im Kampf gegen Fußball-Hooligans auf britische Erfahrungen aus den 80er Jahren zurückgreifen. Die Entschlossenheit und Wirksamkeit der Regierung von Margaret Thatcher beim Kampf gegen Hooligans sei für ihn ein Vorbild, sagte der stellvertretende Regierungschef, Innenminister Grzegorz Schetyna, am Mittwoch in Warschau.

Ende kommender Woche soll die Europäische Fußball-Union UEFA endgültig entscheiden, ob die EM-Endrunde 2012 trotz organisatorischer Anlaufprobleme wie geplant in Polen und in der

Ukraine stattfinden kann. Kern der verschärften Vorschriften ist laut Schetyna das Stadionverbot für Hooligans. Danach könnten aggressive Fans künftig bis zu sechs Jahren von der Teilnahme an Sportveranstaltungen ausgeschlossen werden.

Ballack feiert Comeback

Nach 23 Tagen Fußball-Abstinenz hat sich Michael Ballack bei der 4:0-Gala des FC Chelsea gegen Girondins Bordeaux in der Champions League zurückgemeldet. Nach 61 Minuten eingewechselt, war von seiner Mittelfußverletzung nichts mehr zu spüren: "Es ist schön, wieder auf dem Platz zu stehen. Die letzten Wochen waren nicht einfach", sagte der 31-Jährige der britischen BBC. Ballack hatte wegen der Verletzung auf die Teilnahme an den WM-Qualifikationsspielen der deutschen Nationalmannschaft in Liechtenstein und Finnland verzichten müssen.

Romantik im Stadion?

Fußballfans können sich künftig im Stadion des Fußball-Bundesligisten Arminia Bielefeld standesamtlich trauen lassen. Dabei solle das Brautpaar mit Blick auf das Spielfeld in der Arminia-Loge sitzen, sagte Geschäftsführer Roland Kentsch am Mittwoch in Bielefeld. Der erste Termin für eine Trauung sei der 10. Oktober, sagte Christian Hampel vom Bielefelder Bürgeramt. Von da an solle es einmal im Monat vor einem Auswärtsspiel der Arminen jeweils bis zu fünf Termine geben. Auf Wunsch erhalten die Neuvermählten auch ein Familienstammbuch mit Arminia-Aufdruck. (ag)