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Filme

Der Wettbewerb im Überblick

Insgesamt 23 Spielfilme und 10 Kurzfilme aus aller Welt gehen bei den 52. Internationalen Filmfestspiele in Berlin ins Rennen um den Goldenen Bären.

Australien:

Aus Australien nimmt "Beneath Clouds" am Wettbewerb teil. Das Regie-Debüt von Ivan Sen wird als Weltpremiere in Berlin vorgestellt. Der Film erzählt von einem jungen Mädchen, das sich seiner Zugehörigkeit zu zwei Kulturen bewusst wird. Die Hauptrollen spielen Danielle Hall und Damien Pitt.

China:

Der chinesische Regisseur Zhang Yimou ist zum dritten Mal im Wettbewerbsprogramm der Berlinale vertreten. "Xingfu Shiguang", der außer Konkurrenz läuft, zeigt die Odyssee eines älteren Mannes auf der Suche nach Glück und Liebe. Die Hauptdarsteller sind Zhao Ben-shan und Dong Jie.

Dänemark:

Aus Dänemark läuft die Welturaufführung "Små Ulykker" im Wettbewerb. Die junge Regisseurin Annette K. Olesen schildert die großen und kleinen Unglücksfälle einer Familie, die sich trotz aller Differenzen zusammenrauft. Ihre Hauptdarsteller sind Jorgen Kiil, Vigga Bro und Maria Würgler Rich.

Deutschland:

Amen Frankkreich 2002 Regie Costa Gavras Darsteller Ulrich Mühe

Aus Deutschland kommt außer dem Eröffnungsfilm "Heaven" von Tom Tykwer ein weiterer Wettbewerbsbeitrag als Weltpremiere: Dominik Grafs "Der Felsen" erzählt die Geschichte einer Frau, die nach einer schmerzlichen Trennung den Halt verliert und deren Existenz sich zu einem gefährlichen Drahtseilakt entwickelt. Karoline Eichhorn, Peter Lohmeyer und der junge Darsteller Antonio Wannek spielen die Hauptrollen.

Mit der tragikomischen Alltagsgeschichte "Halbe Treppe" nimmt der deutsche Regisseur Andreas Dresen zum zweiten Mal am Wettbewerb teil. Ein weiterer Wettbewerbsbeitrag aus Deutschland ist "Baader" von Christopher Roth. Roth entwirft ein Bild der Entwicklung des RAF-Terroristen Andreas Baader in den Jahren 1967 bis 1972. Damit sind vier deutsche Filme im Wettbewerb.

Die moralische Frage nach Schuld und Mitläufertum im Nationalsozialismus stellt auch Istvan Szabós Drama "Taking Sides", das außer Konkurrenz läuft. Szabo zeigt die Untersuchungen im Entnazifizierungsprozess des Dirigenten Wilhelm Furtwängler, der einerseits die Kulturpropaganda der Nazis mitgetragen hatte und andererseits Verfolgten des Regimes geholfen hatte. Harvey Keitel, Stellan Skarsgård und Moritz Bleibtreu spielen die Hauptrollen.

An die Film-Geschichte erinnert die Wiederaufführung von Alexander Kluges "Die Patriotin". Anläßlich des Geburtstages von Alexander Kluge und 40 Jahre nach dem Oberhausener Manifest, zu dessen Verfassern auch Kluge gehörte, wird Kluges Geschichtsbetrachtung von 1979 in einer Gala-Vorstellung erneut aufgeführt.

Als Sondervorführung außer Konkurrenz läuft Wim Wenders' Dokumentarfilm "Viel Passiert - Der BAP Film" als Welturaufführung im Programm des Wettbewerb. Wenders entführt die Kinobesucher auf eine Zeitreise zu den wichtigsten Stationen der berühmten Kölner Rockgruppe.

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