1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Sport

Der VfB Stuttgart ist Deutscher Meister

Der VfB Stuttgart ist Meister der Saison 2006/2007. Den Schwaben reichte ein 2:1 (1:1) gegen Cottbus. Für Schalke wurde es auch nach 49 Jahren nichts mit dem Titel. Der zweiten Platz reicht aber für die Champions-League.

default

So sehen Sieger aus

Der VfB Stuttgart ist am Ziel seiner Träume. Durch ein 2:1 gegen Energie Cottbus holten sich die Schwaben am 34. und letzten Spieltag der 44. Saison in der Fußball-Bundesliga zum fünften Mal nach 1950, 1952, 1984 und 1992 die deutsche Meisterschaft. Aus den Händen von VfB-Ehrenspielführer Guido Buchwald und Christian Seifert, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga (DFL), erhielt Stuttgarts Kapitän Fernando Meira die Meisterschale überreicht. Für die 56.000 Fans im Gottlieb-Daimler-Stadion und die über 50.000 Anhänger beim Public-Viewing auf dem Stuttgarter Schlossplatz gab es kein Halten mehr.

Schalke: Doch nur Meister der Pappen

Das Cottbusser 0:1: Schalke war Meister. Für acht Minuten.

Allerdings mussten die Stuttgarter mehr zittern als ihnen lieb sein konnte. Schalke war zwischen 15.49 und 15.57 Uhr für acht Minuten deutscher Meister, denn die Kicker aus dem Ländle lagen zwischenzeitlich durch einen Treffer von Sergiu Radu (19.) 0:1 im Rückstand. Nationalspieler Thomas Hitzlsperger (27.) erlöste die VfB-Fans mit seinem Ausgleichstreffer. Sami Khedira (63.) per Kopfball sorgte für das entscheidende Meisterschaftstor. Auf Schalke hatten Lincoln (12.) und Halil Altintop (16.) gegen Arminia Bielefeld getroffen. Radim Kucera (90.+1) verkürzte für die Arminia.

Chance auf das Double

Der VfB hat am kommenden Samstag (26. Mai) im DFB-Pokal-Finale gegen den 1. FC Nürnberg die Chance, das begehrte Double perfekt zu machen. Schalke 04 blieb trotz des 2:1 gegen Arminia Bielefeld nur die Vize-Meisterschaft. Als Absteiger zwei und drei nach Borussia Mönchengladbach wurden am Samstag Alemannia Aachen (0:4 beim Hamburger SV) und der FSV Mainz 05 (2:5 bei Bayern München) ermittelt. Die UI-Cup-Teilnahme sicherte sich der HSV.

Während sich Schalke mit der direkten Champions-League-Teilnahme trösten konnte, muss Werder Bremen als Dritter in die Qualifikation. Beim VfL Wolfsburg hieß es am Ende 2: 0. Markus Rosenberg (54./87.) traf für Werder doppelt.

Borussia Dortmund verspielte die UI-Cup-Teilnahme durch ein 1: 2 bei Bayer Leverkusen. Stefan Kießling (45.) brachte die Werkskicker auf die Siegerstraße. Simon Rolfes (54.) erhöhte auf 2:0. Ebi Smolarek (79.) traf zum Endstand. Der VfL Bochum gewann bei Borussia Mönchengladbach mit 2:0. Christoph Dabrowski (24.) und Dariusz Wosz (82.) schossen die Tore für den VfL.

HSV im UI-Cup

Der Hamburger SV gewann das Heimspiel gegen Alemannia Aachen durch Treffer von Ivica Olic (15./27.) und Juan Pablo Sorin (54./86. ). Hannover 96 unterlag dem 1. FC Nürnberg 0:3. Marek Mintal (54.) war zum 1:0 für den Club erfolgreich. Marco Engelhardt (62.) und Ivica Banovic (90.+2) sorgten mit ihren Toren für die Entscheidung.

Eintracht Frankfurt unterlag Hertha BSC Berlin 1:2. Kevin Boateng (48.) erzielte das Führungstor per Bogenlampe für die Gäste. Albert Streit (61.) war per Freistoß zum 1:1 erfolgreich. Marko Pantelic (87.) brachte mit seinem 14. Saisontor den Hertha-Sieg unter Dach und Fach.

Abschied von Scholli

Bayern München besiegte in einem bedeutungslosen Spiel den Absteiger Mainz 05 mit 5:2. Roque Santa Cruz (30.), Mehmet Scholl (33.) in seinem letzten Bundesligaspiel, Mark van Bommel (38.), Ali Karimi (63.) und Claudio Pizarro (74.) trafen für den Rekordmeister, der in der kommenden Saison nur im UEFA-Cup spielt. Für Pizarro war es sein 100. Bundesligatreffer. Chadli Amri (55.) und Markus Feulner markierten die Ehrentore für die Rheinhessen. Scholl wurde mit stehend dargebrachten Ovationen der Fans bei seine Auswechslung in der 57. Minute verabschiedet.

Fußball Mehmet Scholl FC Bayern München

Mehmet Scholl geht - in den Ruhestand

Die neun Spiele der 34. Runde sahen 445.483 Zuschauer (Schnitt 49.493). Dies zwar der zweitbeste Besuch in der Bundesliga-Geschichte. Sie erlebten 30 Treffer. Die Torschützenkrone eroberte der Bochumer Theofanis Gekas mit 20 Erfolgen. Dahinter folgten Alexander Frei (Borussia Dortmund) und Ray Makaay (Bayern München) mit jeweils 16 Treffern vor dem Schalker Kevin Kuranyi (15 Tore). (sams)

Die Redaktion empfiehlt