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Wort der Woche

Der Schweinepriester

Er kümmert sich als Geistlicher nicht um Schweine, der Schweinepriester. Weder ist es ein Job, noch eine schöne Bezeichnung.

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Der Schweinepriester

Schweine müssen im Deutschen oft als Namensgeber für Beleidigungen herhalten. „Ihr seid kleine Schweine“, schimpft die Mutter, wenn sie in das chaotische Kinderzimmer kommt. „Das Schwein hat mich getreten“, schreit der Fußballspieler. Eine Person als Schweinepriester zu beschimpfen, ist noch schlimmer. Ein Schweinepriester ist jemand, für den man Verachtung empfindet. „Du Schweinepriester hast mich betrogen“, schreit die Ehefrau. „Mein Chef ist ein Schweinepriester. Er beutet Mitarbeiter aus“, sagt der Angestellte. Das Wort Schweinepriester hat historische Wurzeln. Früher bezeichnete es den Schweinehirten eines Klosters. So wie ein Priester der Gemeinde vorsteht, war der Schweinepriester eben für die Schweine zuständig. Den ganzen Tag auf Schweine aufpassen, sie füttern und auch ihren Mist wegräumen – kein besonders angesehener Beruf! Aber vielleicht wird ein Schweinepriester ja irgendwann von einem richtigen Priester dazu gebracht, sein Verhalten zu ändern.

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