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Wort der Woche

Der Saftsack

Ist ein Saftsack eine Getränkeverpackung oder etwa ein besonderer Beutel für Fruchtsäfte? Nicht ganz.

Aus dem Begriff Saftsack könnte man Manches machen. Zum Beispiel könnte man eine Getränkeverpackung so nennen. „Kaufen Sie den Saftsack gefüllt mit leckerem Apfelsaft“ – das klingt doch gut. Oder man könnte einen fruchtigen Cocktail zusammenstellen und ihm den Namen „Süßer Saftsack“ geben. Das ist schön und gut. Wer das Wort Saftsack verwendet, denkt jedoch nicht daran, sondern er ist verärgert – zum Beispiel beim Autofahren. Da wird der Vordermann beschimpft: „Hey, du Saftsack, du fährst ja wie ein Anfänger.“ Auch jemand, der nicht so richtig mutig ist, muss sich anhören: „Du Saftsack hast ja gar keinen Mumm in den Knochen.“ Saftsack ist also eine Beleidigung. Allerdings: Einen Saftsack im eigentlichen Wortsinn gibt es auch. Hier die Anleitung: Man nehme ein Leinentuch, gebe das Obst hinein, drehe das Tuch zu einem Beutel zusammen und drücke den Saft aus.

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