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Wort der Woche

Der Rettungsschirm

Wenn Menschen verschuldet sind, ist oft keine schnelle Rettung in Sicht. Manche Länder in Europa haben es da leichter: Für sie gibt es einen Rettungsschirm.

„Griechenland muss unter den Euro-Rettungsschirm“ und „EU-Finanzminister spannen Rettungsschirm für den Euro“– so oder so ähnlich lauteten die Schlagzeilen der vergangenen Jahre und Monate. Entstanden ist der Begriff Rettungsschirm 2008 in der sogenannten Euro-Krise. Nach und nach gerieten immer mehr europäische Länder in finanzielle Schwierigkeiten. Weil die Staaten, die den Euro als Währung haben, eine Gemeinschaft bilden, helfen sie sich gegenseitig – mit einem sogenannten Rettungsschirm. Der Begriff kommt eigentlich aus der Luftfahrt. Im Notfall kann sich in kleineren Flugzeugen ein Pilot mit dem Rettungsschirm in Sicherheit bringen. So ist es auch mit den Ländern: Der Euro-Rettungsschirm ist für echte Notfälle gedacht. Doch weil ihn immer mehr Länder in Anspruch nehmen müssen, stellt sich die Frage: Wie groß ist dieser Schirm, wenn immer mehr unter ihm Schutz suchen? Oder steht irgendwann dann doch jemand im Regen?

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