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Filme

Der Noten-Schreiber von Hollywood

Hans Zimmer schrieb die Scores zu über 70 Filmen und wurde damit weltberühmt. Er gehört zu den diesjährigen Gästen der Berlinale, wo sein Handwerk erstmals einen Bär wert ist.

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Wer den richtigen Ton findet, kann gut lachen.

Aus der Perspektive vieler Kinogänger ist sein Name nur einer von vielen im Abspann - Musik: Hans Zimmer. Stört das den erfolgreichen Hollywood-Komponisten, der 1994 für den Soundtrack zum "König der Löwen" einen Oscar erhielt? Zimmer kommentiert sein Abspann Schicksal mit einer Mischung aus Understatement und gewachsenem Selbstbewusstsein. "Ich mag es hinter den Kulissen", sagt der 45-Jährige. "Ich hätte ja auch eine Karriere als Pop-Star haben können."

Geboren und aufgewachsen ist Hans Zimmer in Frankfurt am Main. Er lebt den Traum vieler Europäer, in Hollywood zu den Top-Verdiener zu gehören. Begonnen hat seine Karriere in England, wo er bei Stanley Meyers in die Komponisten-Schule ging. Eines seiner Frühwerke ist der Soundtrack zu dem New British Cinema-Klassiker "My Beautiful Laundrette". Und da Filmmusik irgendwo zwischen E- und U-Musik angesiedelt ist, verwundert es nicht, dass Zimmer 1979 am Synthesizer mit "Video killed the Radio Star" einen Pop-Megahit mitproduzierte.

Der Berlinale-Gast Hans Zimmer wirkt in der Suite des Berliner Hotels "Adlon" wie ein hemdsärmliger Kumpel-Typ, der gern die durchzechte Festival-Nacht mit Russell Crowe erwähnt. Seine Karriere in Hollywood, die 1988 mit dem Soundtrack für "Rain Man" begann, klingt an solchen Tagen wie eine Reihe glücklicher Zufälle und nicht nach harter Arbeit. Hinter der lässigen Fassade muss Zimmer ein Workaholic sein - er komponiert für rund fünf Blockbuster im Jahr, zuletzt für "Hannibal" oder "Pearl Harbor".

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