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Der mühsame Kampf gegen Landminen

30. November 2009

Angolas Kriegserbe+++Kenias Dürren+++Sambias Weg ins Internetzeitalter

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Klein und gefährlich: LandminenBild: AP

Ein Verbot von Landminen - das haben vor zehn Jahren mehr als 150 Länder der Erde unterschrieben. Ab heute treffen sich die Unterzeichnerstaaten in Kolumbien. Sie wollen einen Aktionsplan gegen Landminen ausarbeiten. Auch wenn sich viel getan hat im Kampf gegen die Minen, leiden viele Länder noch immer unter dem Erbe vergangener Konflikte. Zum Beispiel Angola: Der Krieg ist vorbei, aber noch immer müssen Menschen um ihre Gesundheit fürchten. Das Land im Südlichen Afrika gehört zu den Staaten, die am meisten von Landminen betroffen sind. Seit dem Waffenstillstand 2002 werden enorme Anstrengungen unternommen, um nach und nach die Minen zu beseitigen. Aber immer noch bestimmen sie an vielen Orten den Alltag der Menschen.

Mit einfachen Mitteln gegen die Dürre

Sie bekommen den Klimawandel schon massiv zu spüren: Die Maasai in Kenia. Sie gehören zu den Volksgruppen, die am stärksten unter den Dürren leiden. In einigen Regionen, in denen sie leben, hat es seit Jahren nicht mehr richtig geregnet. Und wenn doch kräftige Schauer runterkommen, ist das Wasser in kürzester Zeit versickert. Mit Hilfe der Deutschen Welthungerhilfe soll das jetzt anders werden. Am Fuß von Felsen wurden einfache Wasserrückhalte-Becken gebaut. Von hier laufen Rohre in große Tanks. So sammelt sich genug Wasser, damit die Maasai und ihr Vieh für ein paar Wochen genug Wasser haben.

Erste Schritte ins Internet

Eine Welt ohne Internet ist in den Industrieländern heute unvorstellbar. Darüber kann man schnell vergessen, dass weltweit nur eine Minderheit Zugang zu diesem Medium hat. Mehr als fünf Milliarden Menschen vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern sind offline. Das will ein Projekt-Team der Fraunhofer-Gesellschaft langfristig ändern. "Connecting the Unconnected" heißt das Projekt, das sie in einem kleinen Dorf in Sambia erproben. Die Idee klingt faszinierend einfach: Mit Hilfe von drahtlosen Netzen, die durch Funkstationen miteinander verbunden werden, können auch größere Entfernungen überbrückt werden. Eine Infrastruktur, die vor allem in ländlichen Regionen die Kommunikation und damit so wichtige Bereiche wie Gesundheitsversorgung und Bildung voranbringen soll.

Redaktion: Christine Harjes