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Interaktiv

"Der Mann gehört vor ein deutsches Gericht"

Sollen die USA den mutmaßlichen Nazi-Kriegsverbrecher John Demjanjuk nach Deutschland abschieben? Das ist nur eines der Themen, die diese Woche die DW-WORLD.DE-User beschäftigten.

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Um die Abschiebung von John Demjanjuk wird weiter gestritten

Meine Meinung: John Demjanjuk ist selber Nazi-Opfer. Die Nazis haben weltweit Krieg geführt, so dass J. Demjanjuk erst zum Kriegsgefangenen und dann zum Mittäter wurde (inwiefern er auf diese Weise seine eigene Haut gerettet hat, weiß man nicht. Dazu müsste man wissen, was an sich mit den dortigen Kriegsgefangenen passiert ist). Er ist jetzt 89 und hat diese Aufseher-Sache für 6 Monate gemacht. Ich verstehe nicht so recht den Aufwand hier: Ganz, ganz viele haben in dieser Mordmaschinerie mitgemacht. Die haben sich beim Verschwinden vielleicht geschickter angestellt. Einen Adolf Eichmann zu suchen und vor Gericht zu stellen: das hatte Sinn - der war Hitlers oberster Buchhalter und hat vom Schreibtisch aus die ganze Judenvernichtung organisiert. Da verstehe ich auch den Schrei nach Gerechtigkeit. (Regine Metes)

Der Mann gehört vor ein Gericht und zwar vor ein Deutsches. Seine Schuld muss festgestellt werden, die Höhe der zu erwartenden Strafe ist dabei völlig unwichtig, da er aus Altersgründen nicht haftfähig sein wird. (Hans Steinhaus)

Gibt es in Russland unter Medwedew einen Politikwechsel?

Wir, die wir hier in Afrika leben, sehen einen leichten Wandel in der Russischen Politik, vermutlich will die Russische Führung nicht ganz gegenüber den Chinesen absacken und so öffnen sich langsam die Tore, auch für andere Meinungen. (Ulrich Harms)

Würde mich sehr freuen, wenn Dimitri Medwedew es schaffen könnte, Russland zu demokratisieren. (Hain Walter)

Was von Cross Border Leasing zu halten ist

Der Finanzminister hat schon Recht, solche Verträge hätten niemals gemacht werden dürfen! Die Verantwortlichen gehörten dafür verurteilt. (Walter Buchert)

Ich sehe hier, dass sie nicht besser sind wie die Amerikaner und denselben Mist gemacht haben. Wie kann man Werte, die dem Volk gehören, ins Ausland verkaufen oder vermieten? (L. Schimmel)

Vor Somalia haben wieder Piraten zugeschlagen

Die US-Marine hat hier eindeutig nicht zu hart, sondern in der einzigen Sprache reagiert, die auch von den Piraten verstanden wird. Wenn die Bundesmarine schon mal zufällig Piraten gefangen nimmt und diese dann tage- und wochenlang bei guter Pflege durch die Gegend schippert, weil irgendwelche Staatsanwälte in Deutschland und an Bord sich erst einigen müssen, wo sie vor Gericht gestellt werden dürfen, dann wirkt das doch schlicht lächerlich. Auch die Franzosen sind offenbar weniger bereit, sich von diesen Verbrechern auf der Nase herumtanzen zu lassen. (Martin Flemming)