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Fußball

Der Klassiker zum Rückrundenstart

Die Fußball-Bundesliga startet in die Rückrunde und beginnt mit dem Klassiker der 1970er Jahre: Borussia Mönchengladbach gegen Bayern München. Heute ist es das Duell des Überraschungs-Vierten gegen den Herbstmeister.

Damals, in den 70er Jahren, machten beide die Meisterschaften unter sich aus. Heute hat Borussia Mönchengladbach die erfolgreichste Hinrunde seit langem hinter sich und ist bis jetzt, das Überraschungsteam der Saison. Der FC Bayern ist einmal mehr Herbstmeister und beide treffen zum Auftakt der Rückrunde in Mönchengladbach aufeinander. Locker und gelöst ist dort die Stimmung und Stürmer Mike Hanke freut sich auf die Münchener: "Zum Auftakt Bayern München hier zuhause, das ist natürlich ein Traum. Wir können befreit aufspielen, wir sind am Freitag (20.01.2012) nicht der Favorit." Man solle es einfach genießen, im ausverkauften Stadion – hoffentlich - zu gewinnen, ergänzte Hanke.

Dortmund muss erst am Sonntag ran

Der Dortmunder Trainer Jürgen Klopp gestikuliert und schreit (Foto: dpa)

In Aktion: BVB-Coach Klopp

Leicht haben es die Gladbacher den Bayern selten gemacht. Immerhin gewannen die Münchener nur zwei der letzten 21 Auftritte in Mönchengladbach und Ur-Borusse Jupp Heynckes siegte als Bayern-Trainer noch nie bei seinem Ex-Klub. Schwer hat es auch Meister Borussia Dortmund am Sonntag beim Hamburger SV, wo er in den letzten fünf Gastspielen nur einen Punkt holte.

Der Tabellen-Dritte Schalke 04 dagegen kann auf den psychologischen Vorteil bauen, dass er gegen keinen Klub so viele Heimsiege feierte wie gegen den VfB Stuttgart. Die Schwaben konnten nur einen ihrer letzten 13 Auftritte bei den "Königsblauen" gewinnen. Doch VfB-Torhüter Sven Ulreich ist optimistisch: "Ich glaube Schalke hat eine hervorragende Vorrunde gespielt und es ist ein sehr schwer zu spielender Gegner. Ich glaube aber auch, dass wir fit genug und konzentriert genug sind, dass wir auf Schalke auch punkten können."

Kaiserlautern verspricht einen heißen Tanz

Das Maskottchen von Kaiserslautern, der Rote Teufel, winkt den Fans (Foto: Ronald Wittek)

Roter Teufel: Der "Betze" bebt

Kaiserslautern gegen Bremen ist das Duell des 16. gegen den Fünften, doch der FCK will es Werder schwer machen. Immerhin feierten die "Roten Teufel" vom Betzenberg gegen kein Team so viele Heimsiege wie gegen Bremen. Allerdings waren sie in dieser Saison erst zweimal vor eigenem Publikum erfolgreich. Lauterns Trainer Marco Kurz gibt sich kämpferisch: "Das ist für mich eine gute Mannschaft, der wir begegnen. Wie immer haben wir aber trotzdem den Anspruch, dass wir hier so stark auftreten müssen und auch können, um diese Mannschaft auf dem 'Betze' zu bezwingen." Das sei auch ausdrücklich das Ziel, betonte Kurz.

Das Ziel verfolgen auch die Kontrahenten bei den Spielen in Hoffenheim und Wolfsburg. 1899 Hoffenheim empfängt Hannover 96 und der VfL Wolfsburg erwartet den 1. FC Köln. In Wolfsburg darf man gespannt sein, wie es VfL-Trainer Felix Magath verstanden hat, die Vielzahl seiner Neueinkäufe in das bestehende Team zu integrieren.

Hertha mit Trainer Skibbe an der Seitenlinie

Michael Skibbe spricht bei seiner Vorstellung als neuer Trainer bei Hertha BSC (Foto: dapd)

Neu-Berliner: Trainer Skibbe

Auch in Nürnberg blicken alle Augen auf den Trainer, hier aber auf den der Gäste. Denn im Frankenland präsentiert sich Hertha BSC mit seinem neuen Coach Michael Skibbe. Der wird an der Leistung seines Vorgängers, Markus Babbel gemessen werden, schließlich lieferte der Aufsteiger aus der Bundeshauptstadt in Liga eins bisher eine solide Vorstellung ab.

Schon fasst um alles geht es in Freiburg. Dort kommt es zu dem Aufeinandertreffen zwischen dem SC Freiburg und Aufsteiger FC Augsburg. Die Zuschauer erwartet Abstiegskampf pur, das weiß auch Augsburgs Trainer Jos Luhukay: "Das ist ein Spiel in dem sehr viel Spannung aufkommt. Eigentlich darf keiner von beiden verlieren und von daher entsteht noch mal extra viel Druck." Es sei das Duell des Tabellen-18. gegen den 17., unterstrich Luhukay. Man wisse um die Bedeutung des Spiels und das bringe noch mehr Spannung und Druck mit.

Und nach der Partie des Hamburger SV gegen den deutschen Meister Borussia Dortmund am Sonntag, erwartet der Tabellen-Sechste Bayer Leverkusen den FSV Mainz 05.

Autor: Calle Kops

Redaktion: Arnd Riekmann

Hinweis: Die Deutsche Welle berichtet am Samstag (21.01.2012) in ihrem Live-Stream vom 18. Spieltag der Fußball-Bundesliga ab 16.05 MEZ.