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Kultur

Der "Isegrim" ist wieder da

Nach mehr als 100 Jahren gibt es in Deutschland erstmals wieder ein frei lebendes Wolfsrudel. Wie der sächsische
Umwelt- und Landwirtschaftsminister Steffen Flath mitteilte, haben sich die Tiere in der Lausitz angesiedelt. Sie leben auf einem für Zivilisten gesperrten 16.500 Hektar großen Truppenübungsplatz. Die Wölfe sind aus Polen eingewandert.

Seit 150 Jahren gelten in Deutschland Wölfe als ausgerottet. Der letzte Wolf wurde 1904 in der Nähe der Stadt Hoyerswerda in Ostsachsen geschossen.

Das jetzt bekannt gewordene Rudel besteht aus sechs Tieren. Es sei damit zu rechnen, dass die Jungwölfe schon bald abwanderten und sich im Nordosten von Sachsen eigene Reviere suchen würden, hieß es weiter.

  • Datum 13.03.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/1z2M
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