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Fußball

Der HSV entzaubert die Bayern

Mit einem 1:0-Heimsieg gegen Bayern hat Hamburg die Tabellenspitze erkämpft. Aufsteiger 1899 Hoffenheim will am Samstag gegen Cottbus nachlegen. Die neue Devise beim Herbstmeister könnte "Mauern statt Zaubern" heißen.

Der Siegtreffer für den HSV durch Mladen Petric

Der Siegtreffer für den HSV durch Mladen Petric

Der Hamburger SV hat zum Rückrundenauftakt Rekordmeister Bayern München geschlagen und vorerst die Führung in der Fußball-Bundesliga übernommen. Die Hanseaten gewannen in der Freitagspartie vor 57.000 Zuschauern in der ausverkauften Hamburger Fußball-Arena mit 1:0 (1:0). Den einzigen Treffer in em hochklassigen Spiel erzielte Mladen Petric in der 44. Minute. Mit 56 Punkten kletterten die Hamburger von Rang vier auf Platz eins in der Tabelle. "Das war ein unglaubliches Spiel", stellte HSV-Trainer Martin Jol nach dem Fußball-Krimi erleichtert fest, "wir hatten vier, fünf, sechs Chancen, aber auch die Bayern hatten gute Möglichkeiten. Am Ende haben wir auch Glück gehabt." Pech hatte hingegen Innenverteidiger Bastian Reinhardt. Der Hamburger erlitt einen Mittelfußbruch und fällt voraussichtlich drei Monate aus.

Abkehr vom Zauberfußball

Hoffenheims neue Rhein-Neckar-Arena

Hoffenheims neue Heimat: Die Rhein-Neckar-Arena

Der mit Bayern punktgleiche Herbstmeister 1899 Hoffenheim (55) kann mit einem Remis am Samstag gegen den FC Energie Cottbus aber wieder die Spitze zurückerobern. Das Spiel in der neuen Rhein-Neckar-Arena ist für den Aufsteiger zumindest auf dem Papier eine leichte Aufgabe, denn die Lausitzer sind das schwächste Auswärtsteam der Liga. Die Hoffenheimer müssen aber ohne ihren langzeitverletzten Torjäger Vedad Ibisevic auskommen. "An Zauberfußball wie in der Hinrunde ist daher nicht mehr zu denken", schränkt Ralf Rangnick ein. Der Trainer will vor allem die Defensive stärken: "Wir waren mit Abstand die beste Mannschaft im Angriff mit 42 Toren. Warum sollen wir in der Rückrunde nicht daran arbeiten, die beste Abwehr der Bundesliga zu haben." Helfen soll dabei Ex-Nationalhüter Timo Hildebrand, der gegen die Lausitzer nach eineinhalb Jahren sein Bundesliga-Comeback feiert.

Berliner Realismus

Die Berliner Domovchiyski, Kacar (li.) und Nicu (re.)freuen sich über ein Tor

Dürfen sich die Berliner auch nach dem Frankfurt-Spiel freuen?

Als klarer Favorit gilt Hertha BSC in der Partie gegen den Tabellen-Zwölften Eintracht Frankfurt. Die Berliner gewannen sechs Heimspiele in Folge und beendeten die Hinrunde als Dritter mit dem besten Ergebnis ihrer Vereinsgeschichte. Auf höhere Ziele will sich Manager Dieter Hoeneß dennoch nicht festlegen lassen: "Wir müssen eine realistische Erwartungshaltung haben. Wir wollen von Spiel zu Spiel denken. Am Ende wollen wir auf einem UEFA-Cup-Platz stehen, das ist ambitioniert genug", betonte Hoeneß. Viel Spannung verheißt das Westduell zwischen Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen. Mit Jürgen Klopp verloren die in der Meisterschaft zu Hause noch ungeschlagenen Westfalen nur eins der letzten zwölf Spiele. Bayer hingegen stellt die zweitbeste Auswärts-Mannschaft.

Schalker Ambitionen

Der Schalker Halil Altintop, freudig umringt von den Kollegen Ernst (re.) und Oezil (li.)

Schalkes Altintop und Kollegen hoffen auf bessere Zeiten

Auf seinen Lieblingsgegner in der Fremde trifft der FC Schalke 04. Der Tabellen-Siebte feierte bei Hannover 96 bereits neun Erfolge, so viele wie kein anderer Bundesligist. Für die Königsblauen geht es nach den Worten von Stürmer Halil Altintop darum, "einiges wieder gut zu machen. Wir haben uns sehr viel vorgenommen und können es kaum erwarten, dass es wieder los geht." Eher auf Unentschieden programmiert ist die Partie zwischen Aufsteiger 1. FC Köln und dem VfL Wolfsburg. Die Kölner verloren die letzten beiden Heimspiele, Wolfsburg wiederum ist auswärts in dieser Saison noch ohne Sieg.

Stuttgarter Psychologie

Stuttgarts Mario Gomez in Jubelpose

VfB-Stürmer Mario Gomez

Nach der Pokalpleite gegen die Bayern will der VfB Stuttgart in der Partie gegen Schlusslicht Borussia Mönchengladbach wieder positive Akzente setzen. Immerhin hatte der VfB in den drei Liga-Spielen mit dem neuen Coach Markus Babbel sieben Punkte geholt. Torjäger Mario Gomez setzt daher auf Psychologie: "Wir müssen jetzt möglichst schnell wieder die Köpfe freikriegen und da weiter machen, wo wir vorm Bayern-Siel aufgehört haben." In den beiden Sonntagspartien steht vor allem der Abstiegskampf im Blickpunkt: Der 15. Karlsruher SC empfängt den Vorletzten VfL Bochum. Außerdem steht Arminia Bielefeld bei Werder Bremen unter Zugzwang.

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