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Fit & gesund

Der Fersensporn

Eine häufige Fußerkrankung ist der Fersensporn. Jeder zehnte Erwachsense ist davon betroffen! Die knöcherne Ausziehung des Fersensporns selbst verursacht keine Beschwerden. Schmerzen entstehen erst, wenn sich das umgebende Gewebe entzündet. Typisches Symptom: Ein starker Druckschmerz in der Ferse.

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Ein Fersensporn entsteht meist in Folge einer Überbelastung durch Zug oder Druck. Zu starke Belastung kann dazu führen, dass der Sehnenstrang der Fußsohle an der Ansatzstelle an der Ferse so beansprucht wird, dass sich kleine Risse bilden. Das reizt die Knochenhaut und das umliegende Gewebe und es bildet sich eine schmerzhafte Entzündung, die auf die untere Ferse begrenzt ist. Wahrscheinlich um die kleinen Sehnenrisse zu heilen, lagert der Körper an den betroffenen Stellen entlang der Sehnen Kalk ab. Und daraus bildet sich dann diese knöcherne Ausziehung, genannt: Fersensporn. Behandelt wird der Fersensporn mit Einlagen, Physiotherapie und in besonders schlimmen Fällen auch mit einer Operation. Einigen Patienten hilft auch die Stoßwellentherapie - ein Verfahren, das ursprünglich für die Zertrümmerung von Nierensteinen entwickelt wurde.