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Musik

Der Eurovision Song Contest in Zahlen

Der Eurovision Song Contest begeistert nicht nur viele Menschen, er ist auch ein Sammelsurium aus Banalitäten, Anekdoten und Zahlen. Wir zählen sonderbare bis nebensächliche Details auf.

0: Gesamtpunktzahl der Punkte, die Andorra (sechsfache Teilnahme) erhalten hat.

2 Mal ergatterte Deutschland den ersten Platz (1982 mit Nicoles "Ein bißchen Frieden" und 2010 mit Lenas "Satellite").

2 Mal trat Johnny Logan für Irland auf - und gewann. Er ist der einzige Künstler, der zwei Mal den ESC als Interpret gewonnen hat.

7 Länder haben laut wettbasis.com die besten Chancen auf den Titel 2017, und zwar, in dieser Reihenfolge: Italien, Bulgarien, Portugal, Schweden, Armenien, Belgien, Deutschland und Österreich.

7 Mal gewann Irland den Wettbewerb und ist damit der erfolgreichste Teilnehmer aller Zeiten, gefolgt von Schweden (6) und Großbritannien, Frankreich und Luxemburg (jeweils 5 Mal).

11 Mal wurde Norwegen Letzter und hält damit den Negativrekord vor Belgien (10), Finnland (9), Deutschland (8) und Österreich (7).

16 Jahre ist das Mindestalter von Teilnehmern auf der Bühne.

Nicole gewinnt 1982 den Grand Prix d'Eurovison de la Chanson (picture-alliance/dpa)

Nicoles Lied wurde von Ralph Siegel geschrieben, der viele weitere Lieder für den ESC geschrieben hat

25 Lieder hatder deutsche Komponist und Songwriter Ralph Siegel für den ESC geschrieben. 1982 holte er mit dem Lied "Ein bißchen Frieden" gemeinsam mit der deutschen Sängerin Nicole den Titel.

31 ESC Gewinner sangen auf Englisch (also knapp der Hälfte der Gewinner in den 61 Jahrgängen bisher), 14 auf Französisch.

34 Mal ist es vorgekommen, dass ein Land mit 0 Punkten leer ausging.

34 Mal hat es Deutschland unter die ersten zehn im Eurovision Song Contest geschafft.

36,6 Prozent betrug die TV-Einschaltquote in 40 Ländern für das ESC Finale 2016, über doppelt soviel als durchschnittlich zur Hauptsendezeit. 

40 Kameras übertrugen das Event in der Stockholm Globe Arena am 14. Mai 2016.

43: Rekordzahl der teilnehmenden Länder in einem einzelnen Jahrgang (2008 und 2011). Vor dem Boykott Russlands war die Zahl der teilnehmenden Länder 2017 ebenso groß, jetzt sind es 42.

51 Länder haben bisher beim Eurovision Song Contest teilgenommen.

61 Mal hat Deutschland teilgenommen und ist damit das Land, welches am häufigsten mitmachen durfte. (Nur einmal verpasste Deutschland den ESC.) Frankreich war 60 Mal vertreten, Belgien kommt insgesamt auf 59 Teilnahmen.

100 Minuten dauerte die allererste ESC-Show im Jahr 1956.

138 Mal wurde das Wort "la" (wenn man "la" als Wort bezeichnen kann) im Song "La La La" von Spanier Massiel im Jahr 1986 gesungen.

143 Kilometer TV-Kabel wurden für die Liveübertragung am 14. Mai 2016 in der Stockholmer "Globe Arena" verlegt.

180 Sekunden darf ein ESC Lied nicht überschreiten.

204 Millionen Menschen weltweit haben die drei ESC-Shows 2016 im Fernsehen verfolgt - ein neuer Rekord

387: Anzahl der Punkte, die der erfolgreichste Eurovisionteilnehmer aller Zeiten erreicht hat (der Norweger Alexander Rybak im Jahr 2009). Die schwedische Sängerin Loreen erlangte 2012 372 Punkte und Måns Zelmerlöw - ebenfalls für Schweden - erhielt im Jahr 2015 365 Punkte. Der Trend geht in den letzten Jahren zu klaren Siegern, und zwar, aus Skandinavien.

1000: Der 1000. Song in der ESC Geschichte wurde von dem Iren Brian Kennedy 2006 gesungen: "Every Song is a Cry for Love". Er wurde damals Zehnter. Mittlerweile liegt die Gesamtzahl der gesungenen Lieder bei über 1400.

Norwegen Musiker Alexander Rybak in Oslo (picture alliance/Scanpix NTB/L. Åserud)

Der Norweger Alexander Rybak bekam 2009 die meisten Punkte in der Geschichte des ESC

1643 ist Geburtsjahr des französischen Komponisten Marc-Antoine Charpentier. Von seinem "Te Deum" kommt die offizielle Melodie der Europäischen Rundfunkunion (EBU), die jedes Jahr den Eurovision Song Contest veranstaltet. Die Melodie erklingt zu Beginn jeder Fernsehübertragung des ESC.

1966  wurde die Regel eingeführt, dass jeder Teilnehmer in seiner Muttersprache singen muss. Die Regel wurde später wieder abgeschafft; mittlerweile sind nicht-englische Lieder selten geworden.  

1969 wurden gleich vier Gewinner gekürt, danach wurde das Punktevergabesystem reformiert.

1974 gewann ABBA den Wettbewerb und legte danach die größte Karriere aller ESC-Sieger hin.

1975 wurde das Zwölf-Punkte-System eingeführt.

2015 wurde der ESC in das Guinness-Buch der Rekorde eingetragen für den am längsten laufenden TV-Musikwettbewerb.

2016 war das Jahr, in dem das ESC-Finale zum ersten Mal live in die USA übertragen wurde.

2016 war auch das Jahr der jüngsten Reform im Punktvergabesystem des ESC. Statt die Jurywertung und die nationale TV-Abstimmung jedes Landes zu kombinieren, wird nun die Jurywertung zuerst angekündigt. Danach erst wird das Ergebnis aus der Abstimmung des Fernsehpublikums bekannt gegeben. Das macht das Finale noch spannender.

Abba beim Grand Prix d'Eurovison de la Chanson 1974 (AFP/Getty Images/O. Lindeborg)

ABBA gewann 1974 den ESC

2.645 zu 1 ist der Faktor, mit der eine Publikums-Stimme im kleinen Land San Marino einer Stimme aus Deutschland überwiegt. Grund dafür ist die große Differenz der Bevölkerungszahl und die Tatsache, dass jedes Land gleiches Stimmrecht hat.

38.000 Zuschauer verfolgten 2001 den ESC im Parken Stadion in Kopenhagen - ein Rekord-Livepublikum.

180.000.000 Fernsehzuschauer gucken im Durchschnitt jedes Jahr den ESC. 

Mehrere Milliarden Zuschauer haben den ESC seit der ersten Ausgabe bis heute im Fernsehen verfolgt.