Der Eurovision Song Contest in Zahlen | Musik | DW | 04.05.2018
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Musik

Der Eurovision Song Contest in Zahlen

Der Eurovision Song Contest begeistert nicht nur viele Menschen, er ist auch ein Sammelsurium aus Banalitäten, Anekdoten und Zahlen. Wir zählen sonderbare bis nebensächliche Details auf.

0: Gesamtpunktzahl der Punkte, die Andorra (sechsfache Teilnahme) erhalten hat.

2 Mal ergatterte Deutschland den ersten Platz (1982 mit Nicoles "Ein bißchen Frieden" und 2010 mit Lenas "Satellite").

2 Mal trat Johnny Logan für Irland auf - und gewann. Er ist der einzige Künstler, der zweimal den ESC als Interpret gewonnen hat.

6 Länder haben laut Wettbüros die besten Chancen auf den Titel 2018 - und zwar in dieser Reihenfolge: Israel, Norwegen, Frankreich, Estland, Bulgarien und die Tschechische Republik. Deutschland rangiert momentan auf Platz 17. 

7 Mal gewann Irland den Wettbewerb und ist damit der erfolgreichste Teilnehmer aller Zeiten, gefolgt von Schweden (6) und Großbritannien, Frankreich und Luxemburg (jeweils 5 Mal).

11 Mal wurde Norwegen Letzter und hält damit den Negativrekord vor Belgien (10), Finnland (9), Deutschland (8) und Österreich (7).

16 Jahre ist das Mindestalter für Teilnehmer auf der Bühne.

Nicole gewinnt 1982 den Grand Prix d'Eurovison de la Chanson (picture-alliance/dpa)

Nicoles Lied stammt aus der Feder von Ralph Siegel, der noch viele weitere Songs für den ESC schrieb

25 Lieder hat der deutsche Komponist und Songwriter Ralph Siegel für den ESC geschrieben. 1982 holte er mit dem Lied "Ein bißchen Frieden" gemeinsam mit der deutschen Sängerin Nicole den Titel.

31 ESC-Gewinner sangen auf Englisch (also knapp der Hälfte der Gewinner in den 61 Jahrgängen bisher), 14 auf Französisch.

34 Mal gingen Länder mit 0 Punkten leer aus.

34 Mal hat es Deutschland unter die ersten zehn im Eurovision Song Contest geschafft.

36,2 Prozent betrug die TV-Einschaltquote in sämtlichen beteiligten Ländern beim ESC-Finale 2017. Obwohl Russland den Contest boykottierte und nicht ausstrahlte, war der Marktanteil etwa so hoch wie im Vorjahr. Die Zahl der Zuschauer per Internet wächst ständig: Letztes Mal schauten sechs Millionen Menschen die drei ESC-Live-Shows online an, außerdem wurden weitere 8,5 Millionen On Demand-Abrufe registriert. 

43: Rekordzahl der teilnehmenden Länder in einem einzelnen Jahrgang (2008, 2011 und 2018).  

51 Länder haben bisher am Eurovision Song Contest teilgenommen.

62 Mal hat Deutschland teilgenommen und ist damit das Land, welches am häufigsten mitmachen durfte. (Nur einmal verpasste Deutschland den ESC.) Frankreich war 61 Mal vertreten, Belgien kommt insgesamt auf 60 Teilnahmen.

100 Minuten dauerte die allererste ESC-Show im Jahr 1956.

138 Mal wurde das Wort "la" (wenn man "la" als Wort bezeichnen kann) im Song "La La La" von Spanier Massiel im Jahr 1986 gesungen.

143 Kilometer TV-Kabel wurden für die Liveübertragung am 14. Mai 2016 in der Stockholmer "Globe Arena" verlegt.

180 Sekunden darf ein ESC Lied nicht überschreiten.

204 Millionen Menschen weltweit haben die drei ESC-Shows 2016 im Fernsehen verfolgt - ein neuer Rekord.

387: Anzahl der Punkte, die der erfolgreichste Eurovisionteilnehmer aller Zeiten erreicht hat (der Norweger Alexander Rybak im Jahr 2009). Die schwedische Sängerin Loreen erlangte 2012 372 Punkte und Måns Zelmerlöw - ebenfalls für Schweden - erhielt im Jahr 2015 365 Punkte. Der Trend geht in den letzten Jahren zu klaren Siegern - und zwar aus Skandinavien.

1000: Der 1000. Song in der ESC Geschichte wurde von dem Iren Brian Kennedy 2006 gesungen: "Every Song is a Cry for Love". Er wurde damals Zehnter. Mittlerweile liegt die Gesamtzahl der gesungenen Lieder bei über 1400.

Norwegen Musiker Alexander Rybak in Oslo (picture alliance/Scanpix NTB/L. Åserud)

Der Norweger Alexander Rybak bekam 2009 die meisten Punkte in der Geschichte des ESC

1643 ist das Geburtsjahr des französischen Komponisten Marc-Antoine Charpentier. Von seinem "Te Deum" kommt die offizielle Melodie der Europäischen Rundfunkunion (EBU), die jedes Jahr den Eurovision Song Contest veranstaltet. Die Melodie erklingt zu Beginn jeder Fernsehübertragung des ESC.

1966 wurde die Regel eingeführt, dass jeder Teilnehmer in seiner Muttersprache singen muss. Sie wurde später wieder abgeschafft; mittlerweile sind nicht-englische Lieder selten geworden.  

1969 wurden gleich vier Gewinner gekürt, danach wurde das Punktevergabesystem reformiert.

1974 gewann ABBA den Wettbewerb und legte danach die größte Karriere aller ESC-Sieger hin.

1975 wurde das Zwölf-Punkte-System eingeführt.

2015 wurde der ESC in das Guinness-Buch der Rekorde eingetragen - für den am längsten laufenden TV-Musikwettbewerb.

2016 war das Jahr, in dem das ESC-Finale zum ersten Mal live in die USA übertragen wurde.

2016 war auch das Jahr der jüngsten Reform im Punktvergabesystem des ESC. Statt die Jurywertung und die nationale TV-Abstimmung jedes Landes zu kombinieren, wird nun zuerst die Jurywertung verkündet. Danach erst wird das Ergebnis der Abstimmung des Fernsehpublikums bekanntgegeben. Das macht das Finale noch spannender.

Abba (picture alliance/dpa)

ABBA gewann 1974 den ESC und wurde danach weltberühmt

2.645 zu 1 ist der Faktor, mit der eine Publikumsstimme aus dem kleinen Land San Marino einer Stimme aus Deutschland gegnübersteht. Grund dafür ist die große Differenz der Bevölkerungszahl und die Tatsache, dass jedes Land gleiches Stimmrecht hat.

38.000 Zuschauer verfolgten 2001 den ESC im Parken Stadion in Kopenhagen - ein Rekord-Livepublikum.

180.000.000 Fernsehzuschauer gucken im Durchschnitt jedes Jahr den ESC. 

Mehrere Milliarden Mal wurde der ESC seit der ersten Ausgabe bis heute im Fernsehen verfolgt.