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Wirtschaft

Der Euro ist da!

EZB-Chef Duisenberg verteilt die ersten Euro-Scheine in Frankfurt.

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Zufriedener Herr über die europäische Geldpolitik: Wim Duisenberg

Mit der Ausgabe der ersten Scheine hat Wim Duisenberg nun sein "Kind" Euro erfolgreich auf die Welt gebracht. Eine Geburt, die drei Jahre lang dauerte, seit Anfang 1999 der Euro bereits als Buchgeld eingeführt wurde.

Zufrieden zog der Zentralbank-Chef an Sylvester Bilanz: "In diesen drei Jahren hat der Euro klar gezeigt, dass er seine wichtigsten Ziele erreichen kann. Dazu zählen Preisstabilität, transparentere Märkte über die nationalen Grenzen hinweg und ein vereinfachter Handel sowohl innerhalb als auch außerhalb Europas."

Frieden und Wohlstand statt Krieg und Depression

Mit dem Start des Euro-Bargelds am 1. Januar beginne eine neue Ära in Europa. Eine Ära von Frieden und Wohlstand. Ganz anders als die Ära, in der er als Kind groß geworden sei, betonte Wim Duisenberg. Seine Kindheit sei von der Zerstörung des Zweiten Weltkriegs und vom wirtschaftlichen Niedergang geprägt gewesen, erzählte der Zentralbank-Chef den versammelten Kindern.

Nach einem langen Weg habe sich Europa aber zu einer gemeinsamen Währung aufgeschwungen und zu neuem Wohlstand gefunden: "Ich bin mir sicher, dass auf Grund der Leistungen des Euro und der gemeinsamen Werte, die er verkörpert, Europa jetzt stärker ist als es jemals ohne den Traum eines erfolgreichen Euro gewesen wäre."

Der Euro werde nicht nur die europäische Wirtschaft stärker miteinander verbinden und für mehr Wachstum sorgen. Er werde auch einer europäischen Sozial-, Außen-, und Verteidigungs-Politik einen Impuls geben.

Kommt zum Euro!

Auch in den drei EU-Ländern, die sich bisher noch nicht der gemeinsamen europäischen Währung angeschlossen haben, erhofft sich Duisenberg einen Impuls in Richtung mehr Europa: "Die Botschaft an Dänemark, Schweden und Großbritannien lautet: Kommt und schließt Euch dem Euro an!"

Den Jahreswechsel selbst wird Wim Duisenberg im Kreis seiner Familie feiern. Allen offiziellen Parties bleibt er fern. Wo er feiert, wollte er nicht verraten. Nur, was er als erstes mit dem Euro kaufen werde, verriet der EZB-Präsident: eine Flasche Champagner.

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