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Musik

Der ESC in Zahlen - und unsere 10 Favoriten

Der Eurovision Song Contest begeistert nicht nur viele Menschen, er ist auch ein Sammelsurium aus Banalitäten, Anekdoten und Zahlen. Wir zählen sonderbare bis nebensächliche Details auf und nennen unsere Favoriten.

0: Gesamtpunktzahl der Punkte, die Andorra (sechsfache Teilnahme) und Tschechien (viermal) in ihrer ESC-Geschichte erhalten haben.

2 Mal ergatterte Deutschland den ersten Platz (1982 mit Nicoles "Ein bisschen Frieden" und 2010 mit Lenas "Satellite").

3: Johnny Logan gewann als Sänger allein dreimal den ESC für Irland.

3,5 Stunden wird es dauern, bis der Sieger auf dem kommenden ESC Finale am 14. Mai 2016 bekannt gegeben wird.

5 Länder haben laut Buchmachern - so berichtet die Londoner Zeitung "The Telegraph" - die besten Chancen auf den Titel 2016: Russland, Ukraine, Frankreich, Australien, Schweden.

6 unterschiedliche Systeme gab es schon in der Geschichte des ESC, um die Gewinner zu ermitteln.

7 Mal gewann Irland den Wettbewerb und ist damit der erfolgreichste Teilnehmer aller Zeiten, gefolgt von Schweden (6) und Großbritannien, Frankreich und Luxemburg (jeweils 5 Mal).

11 Mal wurde Norwegen Letzter und hält damit den Negativrekord vor Belgien (10), Finnland (9), Österreich und Deutschland (jeweils 7).

Nicole gewinnt 1982 den Grand Prix d'Eurovison de la Chanson, Foto: dpa - Bildfunk

Nicoles Lied wurde von Ralph Siegel geschrieben, der noch 20 weitere Lieder für den ESC geschrieben hat

16 Jahre ist das Mindestalter von Teilnehmern auf der Bühne.

21 Mal schon hat der deutsche Komponist und Songwriter Ralph Siegel teilgenommen. 1982 holte er mit dem Lied "Ein bisschen Frieden" gemeinsam mit der deutschen Sängerin Nicole den Titel.

24 ESC Gewinner sangen auf Englisch, 14 auf Französisch.

27ster Platz für Deutschland im ESC Finale 2015 und gemeinsame Rote Laterne mit Österreich.

34 Mal ist es vorgekommen, dass ein Land mit 0 Punkten leer ausging.

34 Mal hat es Deutschland unter die ersten zehn im Eurovision Song Contest geschafft.

39,6 Prozent betrug die TV-Einschaltquote in 40 Ländern für das ESC Finale 2015, über doppelt soviel als durchschnittlich zur Hauptsendezeit. 95,5 Prozent der Isländer und 85,6 Prozent der Schweden schauten zu, wie der schwedische Kandidat den Titel gewann.

40 Kameras übertragen das Event in der Stockholm Globe Arena am 14. Mai 2016.

43: Rekordzahl der teilnehmenden Länder pro Jahr (2008 und 2011).

51 Länder haben bisher beim Eurovision Song Contest teilgenommen.

60 Mal hat Deutschland teilgenommen und ist damit das Land, welches am häufigsten mitmachen durfte. (Nur einmal verpasste Deutschland den ESC.) Frankreich war 59 vertreten, Belgien kommt insgesamt auf 58 Teilnahmen.

100 Minuten dauerte die allererste ESC-Show im Jahr 1956.

138 Mal wurde das Wort "la" (wenn man "la" als Wort bezeichnen kann) im Song "La La La" von Spanier Massiel im Jahr 1986 gesungen.

143 Kilometer TV-Kabel wurden für die Liveübertragung am 14. Mai in der Stockholmer "Globe Arena" verlegt.

180 Sekunden darf ein ESC Lied nicht überschreiten.

200: die durchschnittlich höchste Punktausbeute in der ESC-Geschichte eines Landes (Serbien & Montenegro), gefolgt von Australien mit 196 (bei bisher einmaliger Teilnahme) und Aserbaidschan mit 146.

Norwegen Musiker Alexander Rybak in Oslo, Foto: picture alliance/Scanpix NTB/L. Åserud

Der Norweger Alexander Rybak bekam 2009 die meisten Punkte in der Geschichte des ESC

387: Anzahl der Punkte, die der erfolgreichste Eurovisionteilnehmer erreicht hat (der Norweger Alexander Rybak im Jahr 2009). Die schwedische Sängerin Loreen erlangte 2012 372 Punkte und Måns Zelmerlöw - ebenfalls für Schweden - erhielt im Jahr 2015 365 Punkte. Der Trend geht in den letzten Jahren zu klaren Siegern.

1000: Der 1000. Song in der ESC Geschichte wurde von dem Iren Brian Kennedy 2006 gesungen: "Every Song is a Cry for Love". Er wurde damals Zehnter. Mittlerweile liegt die Gesamtzahl der gesungenen Lieder bei über 1400.

1643: Geburtsjahr des französischen Komponisten Marc-Antoine Charpentier. Von seinem "Te Deum" kommt die offizielle Melodie der Europäischen Rundfunkunion (EBU), die jedes Jahr den Eurovision Song Contest veranstaltet.

1966: Jahr, in dem die Regel eingeführt wurde, dass jeder Teilnehmer in seiner Muttersprache singen muss. Die Regel wurde später wieder abgeschafft; mittlerweile sind nicht-englische Lieder selten geworden. Immer mehr Plattenfirmen versuchen, Englisch singende - und damit kommerziell erfolgreichere - Künstler in den Wettbewerb zu platzieren.

1969 wurden gleich vier Gewinner gekürt, danach wurde das Punktevergabesystem reformiert.

Abba beim Grand Prix d'Eurovison de la Chanson 1974,, Foto: Olle Lindeborg/AFP/Getty Images

ABBA gewann 1974 den ESC

1974: Jahr in dem ABBA den Preis gewann und danach die größte Karriere aller ESC-Sieger hinlegte.

1975: Jahr in dem das 12-Punkte-System eingeführt wurde.

1994: Polen feierte in diesem Jahr das erfolgreichste Debut in der Geschichte des Wettbewerbs. Das Lied "To nie ja!" von Edyta Górniak erlangte in Dublin den zweiten Platz.

2015 wurde der ESC in das Guinness-Buch der Rekorde eingetragen für den am längsten laufenden TV-Musikwettbewerb.

2016 ist das Jahr, in dem das ESC-Finale zum ersten Mal live in die USA übertragen wird. Die Show beginnt um 15.00 Uhr in den östlichen Bundesstaaten. Es wird vom Kabelsender "Logo" übertragen, dessen Zielpublikum in erster Linie die LGBT (Lesbian-Gay-Bisexual-Transgender)-Community ist.

2016: Jahr der jüngsten Reform im Punktvergabesystem des ESC. Statt die Jurywertung und die nationale TV-Abstimmung jedes Landes zu kombinieren, wird die Jurywertung als erstes angekündigt und später erst die Punkte aus der Abstimmung des Fernsehpublikums. Dadurch erhofft sich der Veranstalter mehr Spannung am Finale-Abend. Somit wird es auch unwahrscheinlicher, dass ein Land komplett leer ausgeht (zumindest hoffen das viele Deutsche nach dem Desaster im Vorjahr). Wie lange es dauern wird, bis das System erneut reformiert wird, ist unbekannt.

2.645 zu 1: der Faktor, mit der eine Publikums-Stimme im kleinen Land San Marino einer Stimme aus Deutschland überwiegt. Grund dafür ist die große Differenz der Bevölkerungszahl und die Tatsache, dass jedes Land gleiches Stimmrecht hat.

4.128: Gesamtpunktzahl des erfolgreichsten ESC-Landes Schweden in 60 Jahren Wettbewerb. Gefolgt von 3.849 Punkten (Großbritannien) und 3.292 Punkten (Irland). Deutschland erreichte insgesamt 3.064 Punkte im Laufe der Jahre und belegte damit den fünften Platz.

38.000 Zuschauer: Rekord-Livepublikum eines ESC-Events - im Parken Stadion Kopenhagens im Jahr 2001.

180.000.000: durchschnittliche Größe des Fernsehpublikums pro Jahrgang. 197 Millionen schauten den ESC 2015, zwei Millionen mehr als im Vorjahr.

Mehrere Milliarden: Gesamtzahl der Fernsehzuschauer in der Geschichte des ESC.

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