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Reise

Der Eiffelturm erstrahlt in Blau-Weiß-Rot

Das weltberühmte Pariser Wahrzeichen wird nach den Terrorangriffen drei Nächte lang mit den französischen Landesfarben Blau-Weiß-Rot beleuchtet.

Die Bürgermeisterin Anne Hidalgo bat darum, den 324 Meter hohen Turm "in den Farben der französischen Flagge zu beleuchten". Die Lichter sollen ab Montag Nacht drei Tage lang jeweils von Einbruch der Dunkelheit bis 01 Uhr Nachts eingeschaltet bleiben. Auch das lateinische Motto aus dem Wappen von Paris "Fluctuat nec Mergitur" (Sie schwankt, aber geht nicht unter) wird auf das Bauwerk projiziert.

Nach der Anschlagsserie mit 129 Toten und 352 Verletzten waren aus Zeichen der Solidarität in aller Welt Monumente in den französischen Landesfarben angestrahlt worden, unter anderem das Brandenburger Tor in Berlin. Der Eiffelturm hingegen blieb über das Wochenende unbeleuchtet und war für Besucher nicht zugänglich. Nach einer Verstärkung der Sicherheitsvorkehrungen hatte der Turm am Montag Nachmittag wieder seine Pforten geöffnet. Keine 24 Stunden später allerdings wurde er erneut geschlossen. Die Betreibergesellschaft des Pariser Wahrzeichens teilte mit, Grund sei ein Streit über die Absperrungen. Die Angestellten verweigerten die Arbeit, da sie noch immer "schwerwiegende Sicherheitsmängel" sehen. Wann er für Besucher wieder öffnen wird, ist noch unklar.

Der Eiffelturm zählt für gewöhnlich zwischen 15.000 und 20.000 Besucher am Tag, im vergangenen Jahr waren es insgesamt sieben Millionen. Er ist damit das am meisten besuchte Monument der Welt, in dem Eintritt verlangt wird.

Ey/at (afp, dpa, kna)