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DokFilm

Der Duft der Heimat

Das Dong Xuan Center in Berlin ist nicht nur bei Vietnamesen, sondern auch bei Deutschen beliebt. Es wurde nach der Wiedervereinigung von der vietnamesischen Gemeinschaft gegründet und ist heute der größte asiatische Markt der Stadt.

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Im Dong Xuan Center, wo Deutschland exotisch ist und anders, begegnen wir Menschen, die vor dem Fall der Mauer aus dem Ausland in die DDR oder nach West-Deutschland kamen. An einem Ort, der Aufbruch spüren lässt und nach Heimat duftet. Ein Symbol für alle, die mit Mut und Kraft in einem neuen, wiedervereinten Deutschland klarkommen mussten. Wie Mai-Phuong Kollath, die 1981 aus Vietnam als Vertragsarbeiterin in die DDR kam. Oder Suat Bakir, ein türkischer Geschäftsmann. Der Fall der Mauer hat ihn tief bewegt. Aber: Die Deutsche Einheit sei eine "Hochzeit gewesen, zu der die Zuwanderer nicht eingeladen waren", meint er. Erfolgreich verlief das Leben nicht für alle. Elisa Dosse aus Mosambik wurde als Vertragsarbeiterin in die DDR geholt. Nach der Wende blieb sie in Dessau. Einer ihrer besten Freunde, ebenfalls Mosambikaner, wurde 2000 von Neonazis in der ostdeutschen Stadt ermordet.