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Fußball

Der 11. Spieltag: Leverkusen vorerst Spitze

Hoffenheim will die Tabellenführung zurückerobern, Bayern, Hamburg und Hertha blasen zum Angriff. Cottbus will die Rote Laterne loswerden.

ap

Duell der Brasilianer Grafite (links) und Henrique. Im Hintergrund staunt Leverkusens Kapitän Simon Rolfes

Bayer Leverkusen ist zumindest für einen Tag wieder Tabellenführer der Fußball-Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia bezwang zum Auftakt des 11. Spieltags den VfL Wolfsburg mit 2:0 (0:0) und verdrängte damit 1899 Hoffenheim von der Spitze. Tranquillo Barnetta (57. Minute) und Stefan Kießling (65.) erzielten vor 22.500 Zuschauern in der ausverkauften Arena-Baustelle die Tore und verlängerten damit die Siegesserie der Werkself auf vier Partien. Die "Wölfe" von Coach Felix Magath verpatzten dagegen ihre Generalprobe für den UEFA-Cup-Auftritt in der kommenden Woche gegen den SC Heerenveen und bleiben als Tabellen-Achter in dieser Saison auswärts weiter sieglos.

Hoffenheim will wieder an die Spitze

dpa

Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick

An diesem Samstag könnte Aufsteiger Hoffenheim wieder die Tabellenführung übernehmen. Nach einer Serie von vier Siegen empfängt das Überraschungsteam um Trainer Ralf Rangnick den Karlsruher SC. Als Titelanwärter sieht Rangnick sein Team aber noch nicht: "In der 1. Liga als Neuling ist das schon mal nicht ganz schlecht. Jetzt geht's es darum, dass wir diese Leistung stabilisieren. Und dann werden wir sehen, wie die Tabelle nach 20 Spielen aussieht."

Bayern und Hamburg wollen angreifen

Jürgen Klinsmann will mit den Bayern an die Spitze

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Geht es nach Titelverteidiger Bayern München, dann wird die Tabelle schon sehr bald anders aussehen. Der Rekordmeister glaubt trotz eines schlechten Saisonstarts weiter an die Meisterschaft und hat sich inzwischen schon wieder auf Platz vier der Tabelle vorgearbeitet. Mit einem Heimsieg gegen Bielefeld könnten die Bayern ihren Aufwärtstrend unterstreichen. Allerdings will sich der Gast aus Westfalen nicht einfach so geschlagen geben. "Wir werden hinfahren und uns mit Haut und Haaren wehren", betont Trainer Michael Frontzeck. Um die Meisterschaft mitspielen will auch der Hamburger SV, der im Nordderby bei Hannover 96 antreten muß. Zur Zeit fast ein Klassenunterschied, aber "die haben jetzt vielleicht nicht so eine gute Periode, aber das ist eine gute Mannschaft", warnt HSV-Trainer Martin Jol.


Die rote Laterne

Bojan Prasnikar will die Rote Laterne loswerden

Bojan Prasnikar will die Rote Laterne loswerden

Keine gute Phase hat zurzeit Energie Cottbus. Das Team aus der Lausitz ist Schlusslicht der Tabelle und bekommt es mit Schalke 04 zu tun. Ein harter Brocken, aber vielleicht versetzt der Glaube ja auch im Fußball Berge, hofft Manager Steffen Heidrich. "Warum nicht gegen Schalke gewinnen? Wir müssen alle daran glauben, letztes Jahr haben wir es auch gezeigt gegen Schalke."


Die Enttäuschung

Will endlich wieder jubeln - Bremens Trainer Thomas Schaaf

Will endlich wieder jubeln - Bremens Trainer Thomas Schaaf

Letztes Jahr gehörte auch Werder Bremen zu den Großen der Bundesliga. Der Champions-League-Teilnehmer hat in dieser Saison allerdings gerade mal drei Siege auf dem Konto. Jetzt kommt die Berliner Hertha an die Weser."Wir haben eine reelle Chance, in Bremen was zu holen", zeigt sich Manager Dieter Hoeneß selbstbewusst.

In einem weiteren Samstagsspiel gibt's dann noch das Mittelfeldduell zwischen dem VfB Stuttgart und Aufsteiger 1. FC Köln. Die Schwaben gelten auf eigenem Platz sicher als Favorit.

Am Sonntag folgen das Kellerduell zwischen Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt sowie die Begegnung Borussia Dortmund gegen den VfL Bochum.

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