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Reise

Den Winter vertreiben beim Tanz in den Mai

In der Nacht zum ersten Mai feiern zahlreiche Feste in Deutschland symbolisch das Ende des Winters. Zur traditionellen Walpurgisnacht im Harz werden in diesem Jahr hunderttausend Besucher erwartet.

Wenn Zauberwesen Besen schwingen, Teufel durch Städtchen und Wälder geistern und Feuer lodern, dann ist Walpurgisnacht. Nach einem alten Volksglauben fliegen in der Nacht zum ersten Mai Hexen auf ihren Besen auf den höchsten Berg im Harz, den Brocken. Dort tanzen und verbünden sie sich mit dem Teufel.

Die Vorstellungen vom Treiben der Brockenhexen inspirierten unter anderem Johann Wolfgang von Goethe zu deftigen Szenen in seinem "Faust".

Bis heute erinnern zahlreiche Veranstaltungen an diesen heidnischen Brauch. Zum zentralen Fest auf dem Hexentanzplatz in Thale in Sachsen-Anhalt gibt es ein historisches Mittelalterdorf mit Livemusik und einem Bühnenprogramm.

Auch in anderen Teilen Deutschlands wird gefeiert. Als "Tanz in den Mai" hat sich der Vorabend zum Feiertag als urbanes, modernes Festereignis etabliert.

kn/ej (dpa)