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Kultur

Den PC zu Hause im Visier

Früher versuchten sich Hacker vor allem an großen Firmenrechnern. Inzwischen rücken aber auch die Computer von Privatanwendern in ihr Blickfeld. Immer schneller entstehen Sicherheitslücken in diesem Bereich.

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Der Heim-PC wird immer leistungsfähiger, weist aber auch immer mangelhaftere Schutzvorkehrungen auf. Eindringlinge wollen interessante Daten wie Passwörter stehlen oder den fremden PC als Zwischenstation für weiter Angriffe missbrauchen. "Vor einigen Jahren waren Heimcomputer noch völlig uninteressant", sagt Mikko Hypponen von der finnischen Sicherheitsfirma F-Secure. "Das hat sich inzwischen völlig geändert."

Experten sehen mehrere Gründe für diese Entwicklung:

  • Viele Heimrechner sind inzwischen fast so leistungsfähig wie Firmenrechner und eignen sich deshalb gut, um von dort aus Angriffe im Internet zu starten.
  • Viele Computernutzer nutzen Hochgeschwindkeitsverbindungen ins Internet und lassen den PC rund um die Uhr online, was diesen für Angriffe verwundbarer macht als einen Computer, der nur kurze Zeit mit dem Netz verbunden ist.
  • Im Unterschied zu kommerziell genutzten Firmencomputern sind Heimcomputer meist sicherheitstechnisch nicht auf dem letzten Stand.

    "Privatanwender sind im allgemeinen am schlechtesten auf Angriffe vorbereitet", stellt das Koordinationszentrum gegen Computerangriffe (CERT) der Carnegie Mellon Universität fest. "In vielen Fällen werden diese Maschinen benutzt, um andere anzugreifen."

    Ansteckungsgefahr vor allem bei Viren

    Der Großteil der Gefahren geht von Viren und Würmern aus - letztere sind Viren, die sich selbst vervielfältigen können. Code Red, Nimda, SirCam und Anna Kournikova sind nur einige dieser gefährlichen Programme, die sich in Windeseile über E-Mails um die ganze Welt verbreiten können.

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