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"Den Bock zum Gärtner gemacht"

Die Ereignisse um die Wahl in den USA, der Ärger in Brüssel und die Wahl des schönsten deutschen Wortes bewegten auch die User von DW-WORLD.

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Wahlkampf in den USA

Glauben Sie etwa, dass bei der Präsidentschaftswahl nicht mutwillig manipuliert wird? Das Wahlergebnis entscheidet schließlich über die Verteilung und Nutzung weit größerer wirtschaftlicher Mittel als die meisten Menschen, sich in ihren kühnsten Träumen vorstellen können. Der Wahlausgang ist somit von höchstem wirtschaftlichen Interesse für eine Reihe linientreuer Personen und Verbände, deren Handlungen sich primär auf die Überzeugung stützt, dass der Zweck die Mittel heiligt.

Mounir Ouali

Einem Mann wie George W. Bush ist prinzipiell alles zuzutrauen. Wenn man, wider besseren Wissens, einen Krieg anzettelt und einen Lebenslauf ausweist, der alles andere als einem Präsidenten angemessen erscheint, wird man sich auch nicht scheuen, seiner Wiederwahl auf illegale Weise nachzuhelfen.

R. Peter

Es ist unfassbar, wie ein Land, das vorgibt die Demokratie in der Welt verbreiten zu wollen, dafür Kriege vom Zaun bricht und tausende Menschen tötet, im eigenen Land durch Korruption und Intrigen selbige zu einem traurigem Schmierentheater verkommen lässt.

Ulrich Heister

George Bush - außergewöhnlich! Es gab - gerade innenpolitisch- durchaus differenziert zu bewertende Aktionen dieses prinzipientreuen Präsidenten, die für gläubige Menschen mehr wert sein können als der Versuch, opportun erscheinende und majoritätsorientierte Politik zu machen - das kann diesem Mann aus dem Herzen der USA nicht nachgesagt werden!

Henry v.Thierfelder

Streit um EU-Kommision und Türkei-Beitritt

Der Streit im EU-Parlament ist wohl nur ein harmloser aber interessanter Anfang. Wenn erst die Türkei mit 80 Millionen Moslems und die Abgeordneten der europäischen Moslems im Parlament sind, wird es für die laizistische Linke wohl eng.

Hans Huber

Der Italiener Rocco Buttiglione ist meiner Meinung nach ein total ungeeigneter Kandidat. Wie kann denn jemanden mit diesem Gedankengut, das dem europäischem Recht entgegensteht, Komissar für Justitz werden? - Hier sagt man dazu "Den Bock zum Gärtner gemacht!"

Manfred Müller

Wer sich gegenüber dem vermeintlich Fremden abschottet wird letztendlich verlieren, denn man wird sich - abgesehen von wirtschaftlichen Vorteilen - die Chance auf kulturelle Annäherung in dieser krisenreichen Zeit entgehen lassen.

Y. Yoldas

Für mich ist es schwer zu verstehen, dass ein Land - besser gesagt ein Volk der EU beitritt, welches weder geschichtlich noch religiös zu der großen indogermannischen Völkergemeinschaft gehört und ihr entspringt (Germanen, Slawen, Kelten, Romanen, Griechen, Albaner) und keineswegs die Geschichte Europas positiv geprägt bzw. mitentwickelt hat.

Petar Kikas

Schönstes deutsches Wort: Habseligkeiten

Ich finde die Begründung einfach schön und vielsagend. Denn sie bezeichnet das, worum sich für viele Menschen alles dreht: die Suche nach der Verbindung von Menschlichem und Göttlichem.

Post_fuer_Laura@web.de

Eine wunderbare Wahl. Die Begründung ist sehr überzeugend, es ist wirklich ein ganz besonderes Wort. Spontan fiel mir ein Bild aus Haiti nach der Überschwemmungskatastrophe in Gonaive ein: Ein Mann, der im verseuchten Wasser ausharrte, bei seinen Habseligkeiten: einer alten, durchnäßten Matratze, einem Korb voller Krimskrams und einem Topf. Ohne Habseligkeiten ist das Leben eben noch viel elender, armseliger.

Susanne Waimer

Ich finde, dass das Wort "Habseligkeiten" alles andere als ein schönes Wort ist. Und die Begründung ist obendrauf oberpeinlich, da werden Menschen die am unteren Rand der gesellschaftlichen Skala leben (müssen) niedlich-romantisch verklärt. "Habseligkeit" auszuwählen: Diesen Zynismus bringt wohl nur die 68er-Generation fertig, die im Wohlstand aufgewachsen, die Bodenhaftung zur Realität derart verloren hat. Das psychische, emotionale, körperliche und menschliche Leid, dass sich hinter einem Besitzer mit nichts als "Habseligkeiten" verbirgt - was soll daran "charmant" sein?

Robert Haase

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  • Datum 30.10.2004
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