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Global 3000

Demokratie statt Drogen

Guatemala ist nicht nur eines der ärmsten Länder Lateinamerikas, sondern auch eines der gefährlichsten. Die Bevölkerung wird von Banden und Drogenkartellen bedroht. Nur 60 Prozent der Kinder schließen die Grundschule ab, der Jugend des Landes fehlt es an Perspektiven.

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Im Norden Guatemalas, in Alta Verapaz, bestimmt Los Zetas, ein mexikanisches Drogenkartell, längst das Leben einer ganzen Generation. Opfer und Täter sind meist junge Menschen unter 25. Doch viele Jugendliche haben genug, wollen ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Ein Bildungs- und Demokratisierungsprojekt, unterstützt von lokalen NGOs, hilft ihnen dabei. Mehr als 500 Jugendliche haben in den letzten zwei Jahren daran teilgenommen. Sie haben gelernt, dass Demokratie nicht nur bedeutet, seine Stimme bei Wahlen abzugeben. Die meisten gehen in ihre Heimatstadt zurück und engagieren sich in lokalen Institutionen.