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Alle Macht dem Volk?

Demokratie ist immer aktuell

Demokratie ist ein Kernthema der Deutschen Welle. Unser Special stellt junge Menschen vor, die die Entwicklung ihrer Länder aktiv mitgestalten. Und es lädt zu einer Debatte über die Zukunft politischer Beteiligung ein.

Demokratie und Menschenrechte begleiten die Deutsche Welle seit Jahrzehnten: DW-Reporter waren journalistische Augenzeugen der Nelkenrevolution in Portugal, der großen, friedlichen Revolutionen in den Ländern Osteuropas Ende der achtziger Jahre, und sie begleiten auch heute in allen Medien – Online, TV, Radio – die Umbrüche in Tunesien, Ägypten oder Syrien. Eine Konstante der Revolutionen war der Wunsch nach Mitbestimmung des Volkes: nach Demokratie. Sie ist ein großes Versprechen – und zugleich die Suche nach dem richtigen Weg für eine gerechte und partizipative Politik.

Die großen Zukunftsfragen der Demokratie

Unser Special "Alle Macht dem Volk?" beschäftigt sich mit den großen Zukunftsfragen politischer Mitbestimmung – multimedial, vielsprachig und interaktiv. Denn überall fordern Menschen Veränderung: Gerade in den vergangenen Jahren konnten wir in vielen Weltregionen die Entstehung neuer Protestbewegungen miterleben. In der arabischen Welt haben die Menschen Jahrzehnte dauernde Diktaturen gestürzt. Doch wie es weitergeht, das bleibt umstritten. In Osteuropa wehren sich Menschen vor allem gegen Patronage und Korruption. Einige Mutige fordern mehr Kontrolle, suchen Hilfe im Westen. Doch auch dort, bei vielen Bürgern der sogenannten "etablierten Demokratien", hat die aktuelle Finanzkrise die Forderung nach Veränderung verstärkt. In der Europäischen Union und den USA protestieren viele Menschen gegen eine gefühlte Dominanz der Finanzmärkte und eine damit einhergehende Entmachtung ihrer demokratisch gewählten, nationalen Volksvertreter.

Wir fragen: Was haben die weltweiten Protestbewegungen miteinander gemein? Wie kann Veränderung aussehen? Und vor allem: Was hilft der Demokratie wieder auf die Beine?

Die Vorzeichen und Forderungen der Aktivisten in den verschiedenen Weltregionen sind recht unterschiedlich, aber fast überall sind es vor allem junge Menschen, die auf ihre eigene Art und Weise für mehr Mitbestimmung kämpfen. Sie stellen, oft mit Hilfe neuer medialer und technologischer Möglichkeiten, alte Machtstrukturen in Frage und suchen nach neuen Wegen, die Zukunft ihrer Länder aktiv mitzugestalten.

Mut zur Veränderung!

Damit stehen sie für genau das, was zur Grundvoraussetzung einer jeden Demokratie gehört: Engagement, Vielfalt und Mut zur Veränderung. Denn Demokratie ist nie "angekommen". Sie ist nie etwas Selbstverständliches. Im Gegenteil: Demokratie muss sich immer wieder neu erfinden. Sie wird immer wieder aufs Neue diskutiert, erstritten, erkämpft. Und es gibt Unermüdliche, Unerschrockene, die sich das trauen und die an eine demokratische Zukunft ihrer Länder glauben.

Deshalb stehen sie im Mittelpunkt unseres Multimedia-Specials: Der junge ägyptische Aktivist, der wochenlang auf dem Tahir-Platz gezeltet hat und nun in den Armenvierteln Kairos die Menschen über ihre demokratischen Rechte aufklärt. Die mutige ukrainische Journalistin, die weiterhin investigativ arbeitet und Zensur und Einschüchterung trotzt. Der spanische Designer, der das Wirtschaftssystem seines Landes demokratischer gestalten möchte und bereits zahlreiche Unternehmen überzeugt hat, sich stärker für das Allgemeinwohl zu engagieren.

Doch auch Sie, unsere Nutzer, sollen mitmachen: Sie sollen bei den großen Zukunftsfragen der Demokratie mitreden! Über unsere Social Media-Kanäle können Sie Ihre Meinung einbringen: Ist der Westen für demokratische Fehlentwicklungen anderer Länder verantwortlich? Ist eine Revolution dank der neuen, digitalen Medien einfacher? Lassen sich Demokratie und Ökonomie vereinbaren?

Soziale Netzwerke schaffen neue Möglichkeiten

Dabei können Sie sich inspirieren lassen von meinungsstarken und durchaus kontroversen Essays, in denen renommierte Schriftsteller, Publizisten und Intellektuelle aus verschiedenen Ländern für die Deutsche Welle ihre Ideen zur Demokratie von heute – und morgen – formulieren.

Die Vermittlung freiheitlicher Werte, die Förderung der Zivilgesellschaft und der Einsatz für Demokratie in allen Weltregionen gehören seit nunmehr 60 Jahren zum Selbstverständnis der Deutschen Welle. Die multimediale Gegenwart schafft neue Möglichkeiten, über soziale Medien direkt und unmittelbar Debatten zu diesen Zukunftsthemen zu führen. "Alle Macht dem Volk?" ist nur eines von vielen Beispielen, bei denen wir zudem mit Partnern zusammenarbeiten: Das Special führt die Diskussionen von "Mapping Democracy" fort, einem Projekt, das vom Goethe Institut konzipiert und von der DW als Medienpartner begleitet wurde.

Reden auch Sie mit! Ich hoffe, Sie sind neugierig geworden und bin gespannt auf Ihre Kommentare und Meinungen! Folgen Sie uns auf Twitter, Google+ oder Facebook.

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