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Welt

Demokraten-Chef: Duell Clinton-Obama soll bald beendet werden

Der Chef der US-Demokraten, Howard Dean, hat an seine Partei appelliert, das Duell zwischen Barack Obama und Hillary Clinton um die Präsidentschaftskandidatur rasch zu beenden. Die Entscheidung müsse nach dem Ende der Vorwahlen im Juni fallen. Bis dahin müssten die so genannten Superdelegierten wissen, wen der beiden Bewerber sie unterstützen, sagte Dean in einem Interview des US-Fernsehsender NBC am Montag (28.4.2008). Rund 500 der insgesamt knapp 800 Superdelegierten hätten sich bereits entschieden, sagte Dean. Zugleich fügte er hinzu, bei vorherigen Nominierungen hätten sich die "Superdelegierten" stets für denjenigen Kandidaten entschieden, der bei den Vorwahlen die meisten Delegierten gewinnen konnte. Dean sagte nicht ausdrücklich, dass dies derzeit Obama wäre. "Die Superdelegierten können wählen, wen sie wollen", fügte er hinzu.

Es gilt als sicher, dass weder Obama noch Clinton beim Nominierungsparteitag Ende August mit einer Mehrheit der gewählten Delegierten rechnen kann. Obama hat bisher rund 1690 Delegierte hinter sich gebracht, Clinton rund 1550 Delegierte. 2025 Delegiertenstimmen werden für die Nominierung benötigt. Daher dürfte die letzte Entscheidung in den Händen der rund 800 "Superdelegierten" liegen, das sind zumeist hohe Parteifunktionäre, die nicht an die Entscheidung der Basis gebunden sind.