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Dem schlechten Wetter entfliehen

Der April zeigt sich in Europa sprichwörtlich launisch. Die Kunst bietet Alternativen für Regentage. Beispielsweise in Paris die Ligozzi-Ausstellung oder kubanische Plakatkunst in Wien. Nicht nur, weil sie überdacht ist.

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Louvre präsentiert Jacopo Ligozzi

Jacopo Ligozzi war ein eklektischer, feinfühliger und viel geschätzter Zeichner seiner Zeit. Unter dem Titel "Jacopo Ligozzi. Ein Zeichner am Hofe der Medicis" zeigt der Louvre rund 50 Zeichnungen des Künstlers, der ab 1577 eine der bekanntesten Persönlichkeiten am Hofe der Großherzöge von Toskana war. Der um 1550 in Verona geborene Künstler widmete sich der naturalistischen Zeichenkunst und religiösen Themen wie Tod und ewige Verdammnis. Besonders bekannt sind sein Zyklus "Tugenden" sowie sein Werk "Der Tod auf dem Schlachtfeld". Die Ausstellung ist noch bis zum 25. April zu sehen.

Montag und Donnerstag 9.00-17.30 Uhr; Mittwoch und Freitag 9.00-21.30 Uhr

Grenoble zeigt Giorgio de Chirico und Carlo Carrà

Giorgio de Chirico Ausstellungstipps 08.04.2005

Bild "Der Lohn des Wahrsagers" von Giorgio de Chirico (1913) in der Ausstellung "Die andere Moderne - de Chirico/Savinio" im September 2001

Giorgio de Chirico und Carlo Carrà entwickelten gemeinsam die Kunstrichtung Pittura metafisica, der das Kunstmuseum in Grenoble eine große Ausstellung widmet. Unter dem Titel "Die italienische Kunst und Metafisica - Die Zeit der Melancholie 1912-1935" sind noch bis zum 12. Juni mehr als 100 Werke von de Chirico, Carrà, Mario Broglio, Mario Tozzi und Giorgio Morandi zu sehen. Die oft durch ungewöhnliche Gegenüberstellung von Gegenständen oder durch widersprüchliche Perspektiven verfremdeten Darstellungen übten starken Einfluss auf die Entstehung des Surrealismus aus. Die Exponate sind überwiegend Leihgaben großer italienischer Museen.

Montag 10.00-18.30 Uhr; Mittwoch bis Sonntag 10.00-18.30 Uhr

Retrospektive zum Werk von Michel Majerus in Graz

Seine Gemälde sind bis zu acht Meter hoch, zitieren Andy Warhol oder Willem de Koonig und zeigen doch eine ganz eigene Handschrift: Auf spielerische Weise verknüpfte der Luxemburger Künstler Michel Majerus (1969-2002), der bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam, Pop mit Konzeptkunst. Das Kunsthaus Graz zeigt noch bis zum 16. Mai unter dem Titel "Michel Majerus - Installationen 92-02" eine Retrospektive zum umfangreichen Werk des produktiven Künstlers. Die Schau rekonstruiert frühere Ausstellungen, etwa in Basel und Berlin, und setzt sie zueinander in Beziehung.

Dienstag bis Sonntag von 10.00-18.00 Uhr; Donnerstag 10.00-20.00 Uhr

Die Kunst der Subversion im Lentos Museum Linz

Olaf Nicolai Ausstellungstipps 08.04.2005

"Big Sneaker" von Olaf Nicolai, zu sehen im Lentos Museum Linz

Marcel Duchamp zeichnete einst der berühmten Mona Lisa einen kleinen Schnurrbart, Kurt Schwitters schälte aus der "Commerzbank", für die er als Werbezeichner arbeitete, in dadaistischer Manier die "MERZ"-Kunst, politische Aktivisten von Punk bis zu Globalisierungskritikern verfremden Slogans von Marken in kultur- oder konsumkritischer Weise: Die Ausstellung "Just do it!" im Lentos Kunstmuseum Linz präsentiert ihrem Untertitel gemäß "Die Subversion der Zeichen von Marcel Duchamp bis Prada Meinhof". Präsentiert werden bis 6. Juni historische wie aktuelle Beispiele. Sie reichen von Pop-Art-Ikone Andy Warhol bis zum rumänischen Zeichner Dan Perjovschi, der in comic-artigen Zeichnungen heutige gesellschaftliche und politische Paradoxien aufs Korn nimmt.

Montag 10.00-18.00 Uhr; Mittwoch 10.00-18.00 Uhr; Donnerstag 10.00-22.00 Uhr; Freitag bis Sonntag 10.00-18.00 Uhr

Licht und Schatten: Französische Malerei im Warschauer Schloss

Unter dem Titel "Licht und Schatten" zeigt das Museum des Warschauer Königsschlosses bis zum 19. Juni Werke der französischen Malerei aus dem 17. bis 20. Jahrhundert. Die Leihgaben stammen unter anderem aus dem Louvre, dem Musée d’Orsay, dem Picasso Museum und dem Centre Pompidou. Die Ausstellung stellt zudem die führenden Vertreter von Impressionismus und Postimpressionismus in Warschau vor.

Montag 11.00-16.00 Uhr; Dienstag bis Sonntag 11.00-20.00 Uhr

Plakatkunst aus Kuba im Museum für angewandte Kunst Wien

Starke Kontraste, grelle Farben und symbolisch verpackte Botschaften prägen die Plakatkunst Kubas - von politischer Propaganda bis zu Filmankündigungen. Das Museum für angewandte Kunst Wien zeigt bis zum 10. Juli rund 60 Beispiele von Plakaten aus den Jahren 1940-2004 mit bisweilen subversiven Untertönen aus Politik und Kultur. Der Titel "La Cubanidad" verweist auf die Suche Kubas nach seiner Identität zwischen wechselvoller Geschichte und politischen Regimes, den vielfältigen Traditionen seiner Bewohner und dem vom westlichen Tourismus romantisierten Lebensgefühl. Die Leihgaben stammen unter anderem aus dem Center for the Study of Political Graphics in Los Angeles und dem Center for Cuban Studies New York.

Mittwoch bis Sonntag 10.00-18.00 Uhr; Dienstag 10.00-24.00 Uhr

WWW-Links

Symbolbild Film Festival roter Teppich

Dossier KINO Favoriten: Die Besten des deutschen Films

Was sind die besten Dramen, die lustigsten Komödien, die Top-Schauspielerinnen und die größten Leinwandhelden? In der Serie "KINO Favoriten" präsentiert das DW-Filmmagazin seine ganz persönliche Auswahl.