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Fußball

Demütigungen für Schalke und Hamburg

Hoffenheim gewinnt zum ersten Mal überhaupt in Hamburg und landet einen Kantersieg: 5:1. Schalke geht in Wolfsburg unter. Die Bayern gewinnen nur knapp, Stuttgart hadert wegen eines Eigentores.

HAMBURG, GERMANY - AUGUST 17: Rafael van der Vaart (C) of Hamburg reacts during the Bundesliga match between Hamburger Sv and 1899 Hoffenheim at Imtech Arena on August 17, 2013 in Hamburg, Germany. (Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)

Bundesliga 2013/2014 2. Spieltag Hamburger SV TSG 1899 Hoffenheim

Der Hamburger Sportverein war am Ende chancenlos: In der zweiten Halbzeit nutzten die Gäste aus Hoffenheim ihre Möglichkeiten perfekt und deklassierten den HSV mit 5:1 (1:1). Der zwischenzeitliche Ausgleich durch einen verwandelten Foulelfmeter von Raphael van der Vaart (44.) reichte den Hausherren nicht. Hoffenheim, das zwischenzeitlich Glück hatte, dass der Schiedsrichter ein Foul an Hamburgs Beister nicht mit einem Strafstoß ahndete, nutzte seine Chancen konsequent. Roberto Firmino (5.,77.), Kevin Volland (50.) und Anthony Modeste (67. und 74.) schossen den Sieg der Südwestdeutschen heraus.

Der VfL Wolfsburg demütigte den Vorjahres-Vierten Schalke 04 mit einem auch in dieser Höhe verdienten 4:0 (0:0). Über das gesamte Spiel zeigten die Niedersachsen die reifere Spielanlage. Die Tore gegen die uninspirierten und verunsicherten Königsblauen erzielten Robin Knoche (55.), Vieirinha (61.), Naldo (67.) und Stefan Kutschke (90.). Für Schalke beginnt die Bundesligasaison enttäuschend: Nur ein Punkt bei sieben Gegentoren nach zwei Spielen. Bereits in der ersten Partie hatte es drei Gegentore gegeben: Gegen den HSV.

Glück für die Bayern, Pech für die Schwaben

In Frankfurt wäre es beinah zu einer faustdicken Überraschung gekommen. Die Frankfurter Eintracht bot dem haushohen Favoriten Bayern München beherzt Paroli und unterlag nur knapp mit 0:1 (0:1) – das Tor des Tages erzielte Mario Mandzukic in der 13. Minute. Pech für die Frankfurter: Kurz vor dem Pausenpfiff erzielten sie den Ausgleich durch einen Kopfball. Der Schiedsrichter erkannte aber auf Abseits, der Treffer zählte nicht. Zu Unrecht, wie die Zeitlupe bewies.

Bayern-München-Angreifer striker Mario Mandzukic Photo DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images)

Der Schütze des Goldenes Tores in Frankfurt, Mario Mandzukic, freut sich mit Thomas Müller über das 1:0 für die Bayern.

Schwäbisches Eigentor

Der VfB Stuttgart verlor sein Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen extrem unglücklich: Das Tor des Tages erzielte mit Daniel Schwaab zwar ein Stuttgarter. Aber der Verteidiger traf beim Versuch, vor Stefan Kießling zu klären ins eigene Tor (42.). Der knappe Leverkusener Sieg kam zwar glücklich zustande, war aber nicht unverdient.

Werder Bremen startet mit zwei Siegen in die neue Saison: Am zweiten Spieltag besiegten die Norddeutschen den FC Augsburg mit 1:0 (1:0). Das Tor des Tages erzielte Mehmet Ekici in der 23. Minute. Die Augsburger konnten die Partie zwar offen halten, konnten ihre Chancen aber nicht nutzen.

Gute Unterhaltung und sechs Tore

Das Südwest-Derby zwischen dem SC Freiburg und dem FSV Mainz 05 bot gute Fußballunterhaltung, bei der am Ende die Gäste aus Mainz die Nase vorn hatten: Sie gewannen mit 2:1 (0:0). Für den ersten Auswärtssieg der Mainzer seit mehr als einem halben Jahr sorgten Zimling (64.) und Nicolai Müller (68.). Der Gegentreffer durch Sebastian Freis (71.) reichte nicht, die Freiburger Heimniederlage zu verhindern.

Mönchengladbachs Max Kruse feiert seinen Treffer zum 1:0 gegen Hannover 96 in der 20. Minute. (Photo by Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

Mönchengladbachs Max Kruse feiert seinen Treffer zum 1:0 gegen Hannover 96 in der 20. Minute.

Im Abendspiel standen sich Borussia Mönchengladbach und Hannover 96 gegenüber. Auch in dieser Partie fielen drei Tore, allerdings nur für ein Team: Gastgeber Mönchengladbach. Beim 3:0 (1:0) hatten die Niedersachsen den Hausherren nur wenig entgegenzusetzen. In einem temporeichen und unterhaltsamen Spiel erzielten Max Kruse (20.), Christoph Kramer (53.) und Filip Daems (66.) mit einem Handelfmeter die Tore für die in allen Belangen überlegenen Gladbacher.