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Sport

Deibler verpasst WM-Medaille

Steffen Deibler schwimmt in Barcelona an der anvisierten WM-Medaille über 100 m Schmetterling knapp vorbei. Für Weltrekorde sorgen die 16-Jährigen Katie Ledecky und Ruta Meilutyte.

Er war Vierter bei den Olympischen Spielen in London und muss sich nun bei der WM in Barcelona wieder mit diesem undankbaren Platz zufrieden geben. Steffen Deibler hat den deutschen Schwimmern auf seiner Paradestrecke 100 Meter Schmetterling nicht die erhoffte Medaille gebracht. Beim Blick auf seine Zeit hing er kopfschüttelnd in der Leine des WM-Beckens - es war knapp. In 51,54 Sekunden blieb der 26-Jährige über seiner nur bis zum Finale gültigen Jahresweltbestzeit (51,19).

"Sauärgerlich, dass es so knapp ist und dass es keine Medaille ist", sagte Deibler und haderte nach der zweitbesten Zeit seiner Karriere. "Viertschnellster Mann in der Welt und das Schmetterlingfeld ist saustark gewesen dieses Jahr. Aber klar, das ist schon Scheiße so." Acht Hundertstelsekunden fehlten Deibler zum Medaillenglück, seine Bestzeit hätte ihm Silber gebracht. "Ich wollte ein Stück weiter oben sein, aber das muss ich mir für die nächsten Jahre aufheben", erklärte er.

Gold ging nach der Weltjahresbestzeit von 51,06 Sekunden an den Südafrikaner Chad Le Clos vor Laszlo Cseh aus Ungarn und Konrad Czerniak aus Polen.

Franklins fünfter Streich

Das Podest nach dem Rennen über 200-m-Rücken: Belinda Hocking, Missy Franklin und Hilary Caldwell (l.-r.) (Foto: EPA/JUANJO MARTIN)

Missy Franklin freut sich über Gold (2.v.l.), Belinda Hocking über Silber und Hilary Caldwell (r.) über Bronze

WM-Königin, das ist schon einen Tag vor der Schlussfeier klar, ist die US-Amerikanerin Missy Franklin. Über 200 Meter Rücken holte sich die 18-jährige in 2:04,76 Minuten ihr fünftes Gold im Palau Sant Jordi. Ähnlich erfolgreich krault die 16-jährige Katie Ledecky durch das WM-Wasser. Sie schwamm in 8:13,86 Minuten über 800 Meter zum vierten Titel in Barcelona - und blieb unter dem fünf Jahre alten Weltrekord der Britin Rebecca Adlington (8:14,10).

Der brasilianische Freistilkönig César Cielo ließ nach Gold über 50 Meter Freistil bei der Nationalhymne seinen Tränen freien Lauf. Der dritte Titel nacheinander über dieser Strecke bedeutete ein Novum. Erstmals erklang nach den 25,24 Sekunden von Jeanette Ottesen Gray über 50 Meter Schmetterling in der spanischen Metropole auch die dänische Hymne.

Einen ersten Weltrekord gab es schon zuvor durch Russlands 200-Meter-Weltmeisterin Julija Jefimowa im Vorlauf über 50 Meter Brust zu bestaunen. In 29,78 Sekunden blieb sie zwei Hundertstelsekunden unter der vier Jahre alten Marke. Nur acht Stunden durfte sich Jefimowa darüber freuen, dann zauberte die 100-Meter-Weltmeisterin Ruta Meilutyte über die 50 Meter 29,48 Sekunden ins Wasser. Für die 16-Jährige aus Litauen ist es der zweite Weltrekord in Barcelona.

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