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Wirtschaft

Debatte um Stellenabbau

Trotz massiver Stellenstreichungen bei deutschen Großkonzernen wie BMW, Henkel und Siemens geht das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) von weiter sinkenden Arbeitslosenzahlen aus. «Wir gehen unverändert davon aus, dass die Arbeitslosenzahl im Jahresdurchschnitt um 300.000 auf 3,4 Millionen sinken wird», wird IW-Direktor Michael Hüther in Medienberichten zitiert. Gerade im Mittelstand meldeten fast alle Unternehmen Beschäftigungsaufbau und berichteten von Schwierigkeiten, genügend Fachkräfte zu finden. Hüther sagte weiter, der zuletzt angekündigte Personalabbau bei mehreren DAX-Konzernen sei erforderlich, weil der starke Euro deutsche Produkte auf dem Weltmarkt immer teurer mache. Kritik an den Konzernen kam dagegen vom Direktor des Instituts für Arbeit und Wirtschaft an der Universität Bremen, Rudolf Hickel. Der Rendite-Druck werde immer stärker, und viele Konzerne gäben dem nach, weil sie durch radikale Kostensenkungsprogramme noch mehr Gewinn ausweisen wollten, um für die Börse attraktiv zu bleiben.