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Reporter

DDR-Flüchtlinge: Mit dem Zug in die Freiheit

Matthias Frickel fährt 20 Jahre nach dem Mauerfall mit DDR-Flüchtlingen in die Vergangenheit

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Sonderzüge brachten im Oktober 1989 tausende DDR-Flüchtlinge aus der Prager Botschaft in den Westen. Die Transporte wurden zu einem Symbol für den Massenexodus aus der DDR. Die Strecke über Dresden und Chemnitz war während der Durchfahrt streng bewacht, die Bahnhöfe von DDR-Polizei und Soldaten abgeriegelt. Trotzdem kam es zu massiven Protesten von Bürgerrechtlern und Regimegegnern. 20 Jahre später wird die Fahrt mit dem "Zug der Freiheit" nachvollzogen. In historischen Waggons reisen unter anderem ehemalige Flüchtlinge von Prag aus nach Hof in Bayern.

DW-TV-Reporter Matthias Frickel begleitet den Musiker und Kulturmanager Markus Rindt, der die historische Bahnfahrt mit organisiert hat. Die Fahrt beginnt in Dresden, von dort geht es nach Prag. In der deutschen Botschaft erlebt er den Empfang der damaligen Flüchtlinge, die tagelang im Garten hinter der Botschaft auf ihre Ausreise gewartet hatten. Von Prag aus geht es zurück nach Sachsen und weiter nach Hof. Der "Zug der Freiheit" versteht sich auch als Geschichtslektion zum Anfassen und Miterleben. Es beteiligen sich mehrere Jugendgruppen, die auf der Fahrt Geschichte hautnah erleben können.

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