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Wirtschaft

DAX seitwärts nach kurzem Ausflug ins Plus

Starke Kursgewinne bei der T-Aktie hatten am Montag Vormittag den Deutschen Aktienindex DAX vorübergehend ins Plus gezogen, aber das währte nicht lange.

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Dann erinnerten sich die Anleger an die negativen Vorgaben der New Yorker Börse vom Freitag und drückten den DAX wieder nach unten, dann folgte eine Seitwärtsbewegung. Am Mittag stand der DAX bei 4872 - ein Plus von neun Punkten. Und der Nemax 50 Index am Neuen Markt gibt 24 Punkte oder 2,3 Prozent ab auf 1003 Zähler.

Goldman Sachs sieht Potenzial bei T-Aktie

Im Grunde ist es nur der Telekom-Aktie zu verdanken, dass der DAX nicht im Minus liegt. Das US-Investmenthaus Goldman Sachs sieht bei der T-Aktie ein Kurspotenzial von 20 Prozent nach oben, und das hatte die Aktie der Deutschen Telekom vorübergehend um gut drei Prozent teurer werden lassen, doch gegen Mittag stand die Aktie nur noch 1,8 Prozent im Plus. Im Übrigen wird heute ein eher ruhiger Handel erwartet, weil die Börsen in den USA wegen eines Feiertages geschlossen bleiben und deshalb für den Handel in Frankfurt die Impulse fehlen.

Die Aktien des Dialysekonzerns Fresenius Medical Care (FMC) kletterte um rund ein Prozent. Der Titel erhole sich einfach nur von seinen Vortagesverlusten, sagte ein Händler, ansonsten gäbe es keine neuen Nachrichten.

RWE will Marktpositionen aus

RWE macht gleich zweimal von sich reden: Erstens berichtet der Londoner "Guardian", der Essener Stromkonzern wolle den britischen Konkurrenten Innogy übernehmen, und zudem will die Tochter RWE Gas ihre Position auf dem polnischen Gasmarkt ausbauen mit einer 49-Prozent-Beteiligung an der KRI-Gesellschaft in Posen - doch die Aktionäre lässt das kalt, RWE Akteien standen am Mittag 0,3 Prozent im Plus.

Zu den Verlierern zählten zum Beispiel Chemietitel. Das Papier des Düsseldorfer Spezialchemiekonzerns Degussa verlor 1,9 Prozent auf 33,44 Euro.

D.Logistics zeitweise eingebrochen

Am Neuen Markt sind die Aktien von D.Logistics zeitweise um 36 Prozent eingebrochen. Das Unternehmen hatte am Morgen Zahlen veröffentlicht und eingestehen müssen, dass es die eigenen Planzahlen deutlich verfehlt hat, statt ein Gewinn vor Steuern von 30 Millionen Euro wird wahrscheinlich eine Zahl zwischen Null und vier Millionen herauskommen. Verdächtig ist nur, dass bereits am Freitag die Aktie rund elf Prozent verloren hat, und nun wird gerätselt, ob die Zahlen schon jemand am Freitag gekannt und massiv verkauft hat.

Die Vorgaben sind nicht berauschend gewesen: Am Freitag hatte der Dow Jones 98 Punkte oder ein Prozent abgegeben auf 9903, der Nasdaq hatte 38 Punkte oder 2,1 Prozent auf 11.805 abgegeben. Die Börse in Tokio hat heute uneinheitlich geschlossen, der Nikkei legte 45 Punkte oder 0,5 Prozent zu auf 10093 Zähler. Der Euro wurde am Montag in Tokio mit 87,34 amerikanischen Cents gehandelt und in Frankfurt steht er zurzeit bei 87,25 amerikanischen Cents.

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  • Datum 18.02.2002
  • Autorin/Autor Rolf Wenkel
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  • Permalink http://p.dw.com/p/1rgp
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